GeldDDR-Rentner aus Halle - wie Klaus-Dieter Weißenborn für Ost-Rentner kämpft

In der DDR erworbene Ansprüche auf Zusatzversorgung wurden mit der Wiedervereinigung oft kassiert. Nun soll es einen Härtefallfonds geben. Rentner Weißenborn aus Halle sagt: Das ist nicht genug.

Von Alexander Schierholz Aktualisiert: 02.12.2022, 09:08
Seit Jahren kämpft Klaus-Dieter Weißenborn aus Halle für benachteiligte Ost-Rentner. Nun soll es einen Härtefallfonds geben. Aus seiner Sicht reicht das nicht aus.
Seit Jahren kämpft Klaus-Dieter Weißenborn aus Halle für benachteiligte Ost-Rentner. Nun soll es einen Härtefallfonds geben. Aus seiner Sicht reicht das nicht aus. Foto: Andreas Stedtler

Halle (Saale) - Sein Rentenbescheid? „Moment, den hab’ ich griffbereit“, sagt Klaus-Dieter Weißenborn am Telefon. Er kramt ein wenig, es raschelt. „Hier ist er.“ Vorher hat Weißenborn (80) schon reichlich Unterlagen per Mail geschickt: einen Appell an die Bundesregierung. Eine Erklärung seines „Runden Tisches Rentengerechtigkeit“. Einen chronologischen Abriss. Und und und.

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