Impfangst und UmsturzfantasienCorona: Wer den Protest gegen die Pandemie-Politik wirklich steuert

Der Zulauf zu den Corona-Demos in Sachsen-Anhalt ist ungebrochen. Und manchen geht es um mehr als nur um das Virus.

Von Alexander Schierholz und Hagen Eichler Aktualisiert: 05.01.2022, 09:19
Polizisten stoppen Corona-Demonstranten in Magdeburg.
Polizisten stoppen Corona-Demonstranten in Magdeburg. Foto: dpa/Klaus-Dietmar Gabbert

Magdeburg - Magdeburg, am frühen Montagabend. Es ist 18.06 Uhr, als die Menschen sich plötzlich in Bewegung setzen. „Frieden! Freiheit! Keine Diktatur!“, schallt es aus der Masse, die sich in Gruppen rund um den Domplatz gesammelt hat und nun Richtung Norden strömt. Erlaubt ist das nicht: Unangemeldete Marschzüge hat die Polizei in der Landeshauptstadt verboten, lediglich „ortsfeste“ Veranstaltungen sind zulässig. Nach wenigen hundert Metern stockt der Aufzug: Eine Polizeikette versperrt den Weg. „Straße frei“, skandieren die Demonstranten.

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