Landwirtschaft

CO2-Steuer für Kühe: Bauern in Sachsen-Anhalt verärgert über Umweltbundesamt-Chef

Umweltbundesamt-Präsident Messner hält Abgabe für Methan-Ausstoß von Rindern für sinnvoll. Viele Bauern sind empört und argumentieren dagegen.

Von Steffen Höhne 05.08.2022, 07:00
In der Altmark, in der es viel Grünland gibt, prägen  Kühe das Landschaftsbild.
In der Altmark, in der es viel Grünland gibt, prägen Kühe das Landschaftsbild. Foto: dpa

Halle/MZ - Das Umweltbundesamt (UBA) und die Bauern, das ist noch nie eine Liebesbeziehung gewiesen. Die Bundesbehörde mit Sitz in Dessau-Roßlau machte sich in der Vergangenheit etwa für den Verzicht für bestimmte Pflanzenschutzmittel wie Glyphosat stark und will den Düngereinsatz drastisch senken. Das gegenseitige Misstrauen sitzt tief. Vielleicht auch deswegen hat nun eine Äußerung von UBA-Präsident Dirk Messner die Bauernschaft arg verärgert. In der Sendung „Jung & Naiv“ des Journalisten Tilo Jung sagte Messner angesprochen auf eine CO2-Steuer für Kuh-Emissionen: „Das ist keine irre Idee, sondern eine folgerichtige Idee.“ Aktuell werde national bereits die Mobilität und das Heizen bepreist. „Es wäre aber folgerichtig, dass auch die Landwirtschaft für ihre Treibhausemissionen zahlen soll.“ Messner hat dabei vor allem Rinder im Blick.

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