Terrorprozess

Bewährungsstrafe: IS-Rückkehrerin Leonora M. aus Sangerhausen auf freiem Fuß

Der Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts hat Leonora M. zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Das gab das Gericht am Mittwoch bekannt. In einem Punkt wurde die Sangerhäuserin allerdings freigesprochen.

Von Julius Lukas Aktualisiert: 18.05.2022, 16:48
Seit Januar vor Gericht: Leonora M. aus Sangerhausen. Im Jahr 2015 schloss sie sich dem IS in Syrien an.
Seit Januar vor Gericht: Leonora M. aus Sangerhausen. Im Jahr 2015 schloss sie sich dem IS in Syrien an. AFP

Halle/MZ - Zum ersten Mal wurden in Sachsen-Anhalt die Taten des Islamischen Staates verhandelt. Am Mittwoch endete der Prozess gegen Leonora M. mit einer zweijährigen Jugendstrafe, die für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde. Das teilte Henning Haberland, Sprecher des Oberlandesgerichts Naumburg, mit. Der Staatsschutzsenat unter Führung von Richterin Ursula Mertens sah es als erwiesen an, dass die Angeklagte sich in Syrien dem Islamischen Staat (IS) und damit einer ausländischen, terroristischen Vereinigung angeschlossen hatte. Zudem habe die Beweisaufnahme ergeben, dass die heute 22-Jährige gegen das Kriegswaffenkontroll- und das Waffengesetz verstieß.

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