Landwirtschaft

Bäume geben Böden Halt: Agroforst-Felder sollen in Sachsen-Anhalt dem Klimawandel trotzen

Das Zusammenspiel von Wind, Trockenheit und Starkregen gefährdet wertvolle Flächen in Sachsen-Anhalt. Bauern wollen mit speziellen Methoden dagegen ankämpfen. Wie das funktionieren soll.

Von Matthias Müller 22.09.2022, 07:00
Mit Pappelreihen wie diesen will  Landwirt Florian Uherek auf seinem Feld bei Plotha-Teuchern (Burgenlandkreis)  den Folgen des Klimawandels trotzen.
Mit Pappelreihen wie diesen will Landwirt Florian Uherek auf seinem Feld bei Plotha-Teuchern (Burgenlandkreis) den Folgen des Klimawandels trotzen. Foto: Matthias Müller

TEUCHERN/MZ - Viel besser als auf diesem Feld kann ein Ackerboden kaum sein. Satte 95 von 100 Punkten auf der Skala, die die Qualität einer Ackerfläche bemisst – das wäre, auf einen Fußballclub übertragen, Champions-League-Niveau. „Dies ist das beste Land, das wir haben“, sagt Florian Uherek mit Blick auf das 30 Hektar große Areal am Ortsrand von Teuchern (Burgenlandkreis). Umso schmerzlicher ist für ihn jedes Gramm, das vom Wind verweht oder vom Wasser weggespült wird. „Es hat tausende von Jahren gedauert, bis dieser Boden entstanden ist. Wenn er einmal weg ist, kommt er nicht wieder.“ Gegen die Erosion kämpft er nun an und setzt dabei auf eine Kombination aus Ackerland und Gehölzen – ein sogenanntes Agroforst-System.

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