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Beweis existiert gar nicht Ausspäh-Skandal in Magdeburger Uniklinik - Anklage gegen Antifa-Helferin gerät ins Wackeln

Ines F. durchsuchte das amtliche Melderegister nach Personen, die der linken Szene ein Dorn im Auge waren. Das soll auch zwei Überfälle ermöglicht haben - jetzt aber nimmt ein Zeuge eine zentrale Aussage zurück.

Von Hagen Eichler 21.01.2026, 16:54
Wegen Beihilfe zur gefährlichen Körperverletzung steht Ines F. vor Gericht.
Wegen Beihilfe zur gefährlichen Körperverletzung steht Ines F. vor Gericht. (Foto: Hagen Eichler)

Leipzig/MZ - Fast sechs Jahre nach einer Razzia im Universitätsklinikum Magdeburg muss sich eine frühere Klinikangestellte vor Gericht verantworten. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden wirft Ines F. vor, zwei gewalttätige Überfälle im Raum Leipzig unterstützt zu haben. Die heute 55-Jährige soll ihren dienstlichen Zugang zu Einwohnermeldedaten genutzt haben, um die Adressen der späteren Opfer herauszufinden und an die Schläger weiterzureichen.