Angriff am Bahnhof Magdeburg

Angriff am Bahnhof Magdeburg: 53-Jähriger mit Messer attackiert unvermittelt Polizisten

Magdebrug - Nach einer unvermittelten Attacke auf einen uniformierten Polizisten am Bahnhof Magdeburg ist der Angreifer vorläufig festgenommen worden. Der 53 Jahre alte Angreifer hatte den 37-jährigen Beamten im Bahnhofstunnel offenbar grundlos mit der Faust ins Gesicht geschlagen und zu Fall gebracht. Der 37-Jährige wurde dabei leicht verletzt, so die Meldung der ...

11.12.2019, 14:49

Nach einer unvermittelten Attacke auf einen uniformierten Polizisten am Bahnhof Magdeburg ist der Angreifer vorläufig festgenommen worden. Der 53 Jahre alte Angreifer hatte den 37-jährigen Beamten im Bahnhofstunnel offenbar grundlos mit der Faust ins Gesicht geschlagen und zu Fall gebracht. Der 37-Jährige wurde dabei leicht verletzt, so die Meldung der Polizei. 

Beide Männer waren am Dienstag gegen 15.40 Uhr mit einem Regional-Express aus Erfurt angekommen und hätten zuvor nichts miteinander zu tun gehabt. Nach Verlassen des Zuges begaben sich beide in Richtung Bahnhofstunnel. Auf dem Treppenabgang drehte sich der 53-Jährige abrupt um und schlug dem Beamten unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. In der anderen Hand hielt er dabei ein Butterflymesser, welches jedoch nicht zum Einsatz kam.

Der attackierte Polizist konnte weitere Schläge abwehren und den Mann bis zum Eintreffen der alarmierten Bundespolizisten am Boden fixieren. Auf dem Weg zu den Diensträumen der Bundespolizei versuchte sich der Tatverdächtige mehrfach erfolglos aus dem Festhaltegriff zu befreien.

Der 53-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aufgrund der offensichtlichen und ernsthaften Verhaltensstörungen in ein Krankenhaus eingewiesen. 

Den bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getretenen Deutschen erwarten nun unter anderem Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Bei der Prüfung des polizeilichen Fahndungssystems wurde außerdem festgestellt, dass der Mann bereits wegen anderer Ermittlungsverfahren von weiteren Staatsanwaltschaften gesucht wurde. Hierbei ging es um Körperverletzung und Erschleichen von Leistungen. Die Staatsanwaltschaften wurden entsprechend informiert. (mz/mad)