Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt: Erste Störche kehren aus dem Süden zurück

Loburg/dpa. - Die Storchensaison in Sachsen-Anhalt hatbegonnen. Zu den ersten Rückkehrern aus dem wärmeren Süden gehört dastierische Traumpaar «Novi» und «Jonas»: Es ließ sich wie schon in denvergangenen Jahren in Loburg (Jerichower Land) nieder, wie derdortige Storchenhof am Dienstag mitteilte. Die Vogelschutzwartebestätigte damit einen Bericht der «Bild»-Zeitung vom selben ...

02.03.2010, 09:36
Das Storchenpaar «Novi» und «Jonas» ist aus dem Süden zurück und sichtet in Loburg (Jerochower Land) sein Nest. (FOTO: DPA)
Das Storchenpaar «Novi» und «Jonas» ist aus dem Süden zurück und sichtet in Loburg (Jerochower Land) sein Nest. (FOTO: DPA) dpa-Zentralbild

Die Storchensaison in Sachsen-Anhalt hatbegonnen. Zu den ersten Rückkehrern aus dem wärmeren Süden gehört dastierische Traumpaar «Novi» und «Jonas»: Es ließ sich wie schon in denvergangenen Jahren in Loburg (Jerichower Land) nieder, wie derdortige Storchenhof am Dienstag mitteilte. Die Vogelschutzwartebestätigte damit einen Bericht der «Bild»-Zeitung vom selben Tag.

Beide Adebare überwintern jedes Jahr in Spanien und gehören zu denbekanntesten Störchen im Land. «Jonas» war jahrelang Brutpartner der2007 gestorbenen Storchendame «Prinzesschen», wandte sich jedoch nochzu deren Lebzeiten seiner neuen Freundin «Novi» zu. Im vergangen Jahrzogen beide in ihrem Horst unweit des Storchenhofes am Rande Loburgsfünf Junge groß.

Auf dem Storchenhof selbst hat sich ebenfalls schon ein Weißstorchniedergelassen. Auch aus anderen Regionen melden Tierfreunde demStorchenhof Ankünfte der eleganten Zugvögel. So wurde ein Storch inMagdeburg-Nord beobachtet, ebenso einer im brandenburgischenHavelland.

Bei den Adebaren, die jetzt ankommen, handelt es sich umsogenannte westziehende Störche, die auf der iberischen Halbinseloder in Marokko überwintern. Die ostziehenden Störche verbringen denWinter in Zentral-, Ost- oder Südafrika und werden später, etwa vonMitte März an, zurückerwartet. Darunter sind drei Vögel, die derStorchenhof mit Sendern ausgestattet hat. Wissenschaftler erforschenauf diese Weise ihre Flugrouten.

Auf dem Storchenhof Loburg kümmern sich die Familie Kaatz undeinige Mitstreiter seit Jahrzehnten um verletzte und kranke Störche.Außerdem setzen sie Forschungsprojekte zum Schutz der Tiere um.