Turnhalle mit Wasserschaden

Sportunterricht in Höhnstedt fällt erneut für mehrere Monate aus - oder?

Volleyball
Volleyball (Foto: imago images/Newspix)

Höhnstedt/MZ/ls - An der Sekundarschule Höhnstedt hat es in der frisch sanierten Sporthalle über die Sommerferien einen großen Wasserschaden gegeben. Die 1,143 Millionen Euro teure Grunderneuerung der Halle war nach neun Monaten eigentlich Ende April 2020 abgeschlossen. Doch nun fällt der Sportunterricht erneut für mehrere Monate aus.

Knapp 200 Quadratmeter durchfeuchteter Hallenboden, inklusive Schimmelbildung, haben die Halle für den Sportunterricht unbrauchbar gemacht. Hinzu kommen 50 Quadratmeter durchfeuchteter Fußboden im Sanitärteil der Turnhalle. Der Schaden beläuft sich auf rund 75.000 Euro. Bei der Schulleitung ist der Ärger dementsprechend groß: „Gerade nach der Zeit mit dem Corona-Lockdown und dem erschwerten Zugang zu Sport- und Freizeitangeboten ist es für unsere Schülerinnen und Schüler wichtig ein Ausgleich zum täglichen Klassenunterricht zu haben und sich aktiv zu betätigen“, so Schulleiterin Elke Walther.

Doch es gibt bereits eine Alternativlösung: „Unsere Schülerinnen und Schüler werden jetzt täglich von Bussen, die das Schulamt Saalekreis zur Verfügung gestellt hat, in das benachbarte Freibad in Bad Lauchstädt gefahren. Jeden Tag eine Klassenstufe mit jeweils drei Parallelklassen. Dort gibt es nämlich die Möglichkeit, Flächen zum Volleyball, Basketball, Handball, aber auch Angebote für Leichtathletik zu nutzen“, Elke Walther. Laut Angaben des Amts für Bildung, Kultur und Sport in Merseburg soll der Sportunterricht zum zweiten Schulhalbjahr wieder möglich sein.