Reit-Turnier

Reit-Turnier : Großer Wiesengrund-Preis geht nach Sachsen

Patzschwig - Manuel Prause aus Löbnitz hat sich am Sonntag in Patzschwig den „Großen Wiesengrund-Preis 2020“ geholt. Nach einem sehr spannenden Stechen mit drei Teilnehmern konnte er sich durchsetzen. Damit zeigte sich dieses Reiter- Pferd-Paar am vergangenen Wochenende in überragender Form, denn schon das Springen der Klasse S am Abend zuvor hatte sich Prause auf „Cadillac“ vom sächsischen RVF St. Georg Löbnitz gesichert. Übrigens konnten sich die Teilnehmer im Wettkampf um den Wiesengrundpreis noch zusätzlich Qualifikationspunkte für die Teilnahme am Partner-Pferd-Cup-Finale in Leipzig ...

Von Carla Hanus

Manuel Prause aus Löbnitz hat sich am Sonntag in Patzschwig den „Großen Wiesengrund-Preis 2020“ geholt. Nach einem sehr spannenden Stechen mit drei Teilnehmern konnte er sich durchsetzen. Damit zeigte sich dieses Reiter- Pferd-Paar am vergangenen Wochenende in überragender Form, denn schon das Springen der Klasse S am Abend zuvor hatte sich Prause auf „Cadillac“ vom sächsischen RVF St. Georg Löbnitz gesichert. Übrigens konnten sich die Teilnehmer im Wettkampf um den Wiesengrundpreis noch zusätzlich Qualifikationspunkte für die Teilnahme am Partner-Pferd-Cup-Finale in Leipzig sichern.

Umfangreiches Programm

Insgesamt 19 Dressur- und Springprüfungen für Nachwuchsreiter und Profis verschiedener Altersklassen wurden in Patzschwig ausgetragen. Die Reitanlage war dafür bestens vorbereitet und auch das Wetter hätte nicht besser sein können, so dass Pferde und Reiter optimale Bedingungen hatten, resümierte Katrin Sprung, Beisitzer im Vorstand des Vereins Wiesengrund Bad Schmiedeberg, dieses Wettkampfwochenende.

Der Startschuss war bereits am Freitag gefallen, indem die Nachwuchspferde vorgestellt wurden. In den „Springpferdeprüfungen“ der Klassen A bis M brachten die Reiter ihre „Youngster“ an den Start. Am Sonnabend wurden in der Reithalle Dressurprüfungen der Klassen E bis L geritten. Auf dem Springplatz ging es um Springprüfungen der Klassen A, Lund M, wobei das Springen der Klasse S ein besonderer Höhepunkt war. Am Sonntag stand eindeutig wieder der Springsport im Fokus. Los ging es mit einem Stilspringwettbewerb der Klasse E. Es folgten insgesamt noch weitere fünf Springprüfungen. Die das begeisterte und fachkundige Publikum in Atem hielten.

Unterhaltsamer Wettstreit

Aufgelockert wurde der zweite Turniertag mit einem Rahmenprogramm. Hierzu zählte auch in alter Tradition das „Bierreiten“. Hierbei geht es für die Teilnehmer - natürlich reitend - darum, möglichst viele Bierbecher an die Zuschauer, welche die Becher auch gleich austrinken müssen, zu verteilen. Diesmal fand diese Aktion in der so genannten „Corona-edition“ statt. Dafür hatten sich die Veranstalter etwas veränderte Regeln und eine andere Ausrüstung ausgedacht, was aber trotzdem jede Menge Spaß und Unterhaltung für Publikum und Reiter brachte.

(mz)