„Mein Dank gilt dem gesamten Team“

Stolberger Hotel erhält den Newcomer Award vom Fachmagazin Tophotel

Von Helga Koch
Das Hotel Freiwerk in Stolberg ist von einem Fachmagazin auf Platz eins in der Kategoriie „Re-Opening“ gesetzt worden.
Das Hotel Freiwerk in Stolberg ist von einem Fachmagazin auf Platz eins in der Kategoriie „Re-Opening“ gesetzt worden. (Foto: Maik Schumann)

Stolberg/MZ - „Mein Dank gilt dem gesamten Team“, sagt Clemens Ritter von Kempski, der soeben für das Stolberger Romantik-Hotel Freiwerk vom Fachmagazin Tophotel den Newcomer Award entgegen genommen hat - und zwar in der Kategorie „Re-Opening“ - Wiedereröffnung.

Schwierige Zeiten für die Hotelbranche

Der Preis wurde in diesem Jahr zum zehnten Mal in fünf Kategorien für neue Konzepte vergeben, die laut Fachjury „Strahlkraft für die deutsche Hotellerie“ haben. Ihn freue besonders, sagt der Eigentümer und Geschäftsführer, als erste ostdeutsche Hotelgesellschaft diesen Preis in dieser Kategorie entgegennehmen zu können. Er gebühre allen Mitarbeitern der Ritter von Kempski Privathotels und „motiviert uns gerade in schwierigen Zeiten aufs Beste“.

Wie schwierig die Zeiten für die gesamte Branche sind, belegen die am Montag veröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamts von Sachsen-Anhalt. Demnach haben die Beherbergungsbetriebe (ab zehn Betten) im Mai 2021 knapp 12 Prozent weniger Gäste und 0,6 Prozent weniger Übernachtungen als im Vorjahresmonat registriert. Noch drastischer fällt der Vergleich zur Zeit vor der Corona-Pandemie aus. Im Vergleich zum Mai 2019 haben die Betriebe sogar 80 Prozent weniger Gäste und 70 Prozent weniger Übernachtungen gemeldet.

„Stimmige Konzept“ überzeugt Jury

Die Jury, so Kempski, habe vor allem das „stimmige Konzept“ des Hotels Freiwerk hervorgehoben. Das Hotel wurde vor genau einem Jahr und trotz Corona-Krise nach einem umfangreichen Um- und Neubau wiedereröffnet. Innerhalb von 15 Monaten war unterhalb des historischen, denkmalgeschützten Haupthauses ein moderner Neubau förmlich in den Berg hinein gebaut worden. Somit stehen nun insgesamt 31 statt der bisher 18 Zimmer und Suiten in der Fachwerkvilla, dem frei stehenden Kutscherhaus und im Neubau zur Verfügung.

Der Neubau unterhalb des historischen Haupthauses erstreckt sich über zwei Etagen. Die untere beherbergt 15 Hotelzimmer mit raumhohen Fenstern, Terrassen und Panoramablick. Im Geschoss darüber, das ebenfalls neu ist, befindet sich die Gastronomie - auf einer Ebene mit Lobby und Rezeption, dem Restaurant „20zwanzig“ samt großer Terrasse, einer Bar-Lounge und einem Konferenzraum. Außerdem gibt es einen Wellnessbereich.