So erlebte ein Feuerwehrmann die Attacke

So erlebte ein Feuerwehrmann die Attacke: Feuerwehrleute bei Osterfeuer verletzt

Bräunrode - Nach der Eskalation beim Löschen eines Osterfeuers in Bräunrode herrscht bei den Feuerwehrleuten der Stadt Arnstein große Betroffenheit. „Tätliche Angriffe auf Einsatzkräfte, das geht überhaupt nicht“, meinte Stadtwehrleiter Frank Raschke. Die Umstände des Vorfalls müssen ihm zufolge restlos aufgeklärt werden. Bei ihrem Löscheinsatz an dem Osterfeuer im Ortsteil Arnstein sind zwei Feuerwehrmänner in der Nacht zu Sonntag von Unbekannten angegriffen und verletzt ...

Von Daniela Kainz 02.04.2018, 19:45

Nach der Eskalation beim Löschen eines Osterfeuers in Bräunrode herrscht bei den Feuerwehrleuten der Stadt Arnstein große Betroffenheit. „Tätliche Angriffe auf Einsatzkräfte, das geht überhaupt nicht“, meinte Stadtwehrleiter Frank Raschke. Die Umstände des Vorfalls müssen ihm zufolge restlos aufgeklärt werden. Bei ihrem Löscheinsatz an dem Osterfeuer im Ortsteil Arnstein sind zwei Feuerwehrmänner in der Nacht zu Sonntag von Unbekannten angegriffen und verletzt worden.

„Ich bin 18 Jahre bei der Berufsfeuerwehr und 20 Jahre bei der freiwilligen Feuerwehr, aber so etwas habe ich noch nie erlebt“, sagt Marko Güntzel,  Ortswehrleiter von Alterode.

Er war einer der beiden Feuerwehrleute, die von den Randalierern angegriffen wurden, als sie das wieder aufgeflammte Feuer mit insgesamt elf Kameraden löschen wollten. Erst sei es zu heftigen Beschimpfungen gekommen, bis dann die Situation eskalierte.

Einer der Feuerwehrmänner sei von den Tätern mit dem Gesicht zu Boden gedrückt worden. Die Angreifer hätten auch mit den Füßen getreten. „Unsere Schutzausrüstung konnte uns vermutlich vor Schlimmeren bewahren“, so Güntzel. Er und der andere Feuerwehrmann erlitten unter anderem Blessuren im Gesicht und mussten im Krankenhaus ambulant versorgt werden. Die Täter flüchteten.

Güntzel trat nach der langen Nacht bereits am Sonntag wieder seinen Dienst bei der Berufsfeuerwehr an. Die Polizei ermittelt wegen tätlichen Angriffs auf Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen. (mz)