Inzidenz liegt bei 238

Landkreis Mansfeld-Südharz setzt Corona-Verordnung des Landes 1:1 um

Die Kurve der Sieben-Tage-Inzidenz steigt in Mansfeld-Südharz wieder an. Mehr als 238 Menschen haben sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert.

Von Beate Lindner 20.01.2022, 17:25
Symbolfoto - Corona-Test
Symbolfoto - Corona-Test (Foto: imago images/Eibner)

Hettstedt/Eisleben/Sangerhausen/MZ - Die neue Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt, die seit Mittwoch gilt, werde im Landkreis Mansfeld-Südharz 1:1 umgesetzt. „Darüberhinausgehende Einschränkungen wird es nicht geben“, so Landrat André Schröder (CDU). Unterdessen steigt die Kurve der Sieben-Tage-Inzidenz wieder an: Stand Donnerstag sind es von 100.000 Menschen im Landkreis mehr als 238 Menschen, die sich in den vergangenen sieben Tage mit dem Coronavirus infiziert haben.

Der Wert des Landkreises liegt unter dem des Landes. MSH gehört aktuell zu den Regionen in Sachsen-Anhalt, deren Inzidenz niedriger ist als in den meisten anderen. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz wurde am Donnerstag laut Robert-Koch-Institut (RKI) in der Stadt Halle gemessen - sie lag bei 456,6. Alles in allem haben sich seit Ausbruch der Pandemie im Frühjahr vergangenen Jahres 17.010 Menschen mit dem Virus infiziert. Es sind dabei 96 neue Fälle.

Insgesamt bisher 301 Menschen in Mansfeld-Südharz durch Corona gestorben

Da seit der letzten Erhebung kein neuer Todesfall hinzugekommen ist, sind es seit Frühjahr 2020 301 Menschen, die im Landkreis an oder mit dem Virus gestorben sind.

Jetzt hat die Kreisbehörde angekündigt, dass das Impfangebot in den kommenden Wochen weiter ausgebaut werden soll. So hat das Impfzentrum in Sangerhausen ab sofort immer freitags bis 20 Uhr geöffnet, auch die Impfzentren in Hettstedt und Eisleben sollen ab Februar teilweise länger geöffnet werden, und zwar dienstags immer bis 18 Uhr. Dabei habe der Landkreis auch im Blick, dass möglicherweise eine weitere Auffrischungsimpfung empfohlen werde.