Hangrutsch an der Klippmühle

Kreisstraße zwischen Vatterode und Biesenrode bleibt bis 2022 gesperrt

Von Daniela Kainz
Die gesperrte Straße zwischen Vatterode und Biesenrode
Die gesperrte Straße zwischen Vatterode und Biesenrode (Foto: Jürgen Lukaschek)

Biesenrode/MZ - Nichts geht mehr: Die Kreisstraße zwischen Vatterode und Biesenrode ist seit Tagen voll gesperrt. An der Situation wird sich vorläufig nichts ändern. Die Kreisverwaltung machte bereits öffentlich, dass die Vollsperrung voraussichtlich bis zum nächsten Jahr andauern werde. Der Grund für die Maßnahme ist ein Hangrutsch in der Höhe der bekannten Klippmühle.

Das war bei einer Begehung festgestellt worden. „Aus der Felsböschung haben sich Gesteinsblöcke gelöst und sind in die Wipper gestürzt“, sagt Kreissprecherin Michaela Heilek auf Anfrage der MZ. Ihr zufolge bestehe die Gefahr, dass sich weiteres lockeres Gestein vom Steilhang löse. „Wir mussten den Bereich absperren.“ Aus finanziellen Gründen wird über die notwendigen Sicherungsarbeiten zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Die Kosten für die Planungs- und Sicherungsmaßnahmen sollen in den Haushalt des Landkreises für das Jahr 2022 eingeplant werden. Die Verwaltung sieht keinen Spielraum, um zu einem früheren Zeitraum aktiv zu werden.

Es wird eindringlich davor gewarnt, die Absperrung zu missachten. Wenn die Gefahr auch nicht auf den ersten Blick für Leien sichtbar ist, so existiert sie. Die Umleitung wegen der gesperrten Kreisstraße zwischen den Orten Vatterode und Biesenrode erfolgt über Gräfenstuhl. Der Vatteröder Teich ist laut Kreisverwaltung erreichbar.