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Neuer Roman von Matthias Jügler Wo Flüsse trösten

In seinem Roman „Maifliegenzeit“ erzählt Matthias Jügler von einem Elternpaar, dem in der DDR der Tod des neugeborenen Kindes vorgetäuscht wurde, um es zur Adoption freizugeben.

Von Christian Eger 18.03.2024, 11:45
Matthias Jügler im Unstruttal: „Mich zieht das Wasser an“
Matthias Jügler im Unstruttal: „Mich zieht das Wasser an“ (Foto: Michael Bader)

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Halle/MZ. - Der Roman beginnt mit einem starken Satz. „Wo die Ungewissheit endet, sagte mein Vater vor langer Zeit einmal, beginnt das Träumen.“ Vor langer Zeit, das meint die Kindheit des Ich-Erzählers Hans, Jahrgang 1953. Ein Naumburger Lehrer, der im Gebiet der Unstrut lebt, wo er jetzt diesem Satz nachsinnt. Rätselhaft für ihn, mutmaßlich auch für den Vater, der das seinerzeit beim Angeln aussprach, als er mit seinem Sohn am Ufer der Unstrut das Auftauchen eines Karpfens erwartete.