Hohe Hilfsbereitschaft

Viele Bürger im Burgenlandkreis unterstützen Flutbetroffene im Westen Deutschlands

Doch nicht nur finanzielle Hilfe ereilt die unzähligen Hochwassergeschädigten in den betroffenen Gebieten. Der Burgenlandkreis hatte erst am Samstag weitere Hilfsorganisationen nach Rheinland-Pfalz entsendet.
Doch nicht nur finanzielle Hilfe ereilt die unzähligen Hochwassergeschädigten in den betroffenen Gebieten. Der Burgenlandkreis hatte erst am Samstag weitere Hilfsorganisationen nach Rheinland-Pfalz entsendet. Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbil

Zorbau/MZ/kem - Die Anteilnahme an dem Schicksal vieler Flutopfer im Westen Deutschlands ist auch im Burgenlandkreis groß. Gleich mehrere Menschen hatten hier Spendensammlungen initiiert. Geld gesammelt haben beispielsweise die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Impfzentrums in Zorbau. Sie wollten damit konkret den Betroffenen in Ahrweiler weiterhelfen. Zusammengekommen sind seit dem 17. Juli insgesamt 940,12 Euro, teilte die Kreisverwaltung nun mit. „Mit der aufgestellten Box direkt im Impfzentrum wurden viele Menschen erreicht, die mit einer kleinen finanziellen Unterstützung Gutes tun wollten“, sagt Kreissprecher Steven Müller-Uhrig.

Burgenlandkreis entsendet weitere Hilfsorganisationen nach Rheinland-Pfalz

Die eingesammelte Summe wurde bereits am Montag auf das Spendenkonto der Kreissparkasse Ahrweiler eingezahlt. Eingestellt haben die Mitarbeiter des Impfzentrums ihre Spendenaktion aber noch nicht. Die Box werde dort weiter stehen, informiert der Kreissprecher. „So können auch Personen zum Spenden vorbeikommen, die bereits geimpft sind, aber dennoch einen finanziellen Beitrag leisten möchten.“

Doch nicht nur finanzielle Hilfe ereilt die unzähligen Hochwassergeschädigten in den betroffenen Gebieten. Der Burgenlandkreis hatte erst am Samstag weitere Hilfsorganisationen nach Rheinland-Pfalz entsendet. Die Johanniter, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) aus Naumburg und Zeitz sowie der Malteser Hilfsdienst aus Weißenfels starteten aufgrund eines Hilfeersuchens des Landes Rheinland-Pfalz ins Katastrophengebiet, um den Menschen vor Ort zu helfen.

Vom Landesverband Sachsen-Anhalt sind gegenwärtig 37 Einsatzkräfte vor Ort

Insgesamt hatten sich zehn Einsatzkräfte mit einem Rettungs- und vier Krankentransportwagen auf den Weg ins Flutgebiet gemacht. „Der Einsatz wurde erst einmal für sieben Tage angesetzt“, informiert Kreissprecher Steven Müller-Uhrig.

Die vier DRK-Mitarbeiter aus dem Burgenlandkreis sind in Rheinland-Pfalz in guter Gesellschaft. Vom Landesverband Sachsen-Anhalt sind gegenwärtig 37 Einsatzkräfte vor Ort, um verletzte Helfende zu versorgen und bei Bedarf Kranke zu transportieren. Darunter ist auch ein Betreuungszug mit zwei Mannschaftstransportfahrzeugen.