Stadt Teuchern Stadt Teuchern: Drei neue Brücken auf einen Streich

Teuchern - Die Sanierung der Brücke über den Bach Rippach in Teuchern hat begonnen. Die rund 80.000 Euro teuren Bauarbeiten werden von Bund und Land über das Stadtsanierungsprogramm „Kleine Städte und Gemeinden“ gefördert. Teuchern muss dafür ein Drittel der Kosten als Eigenanteil beisteuern. „Die Arbeiten durch die Firma Haarbauer aus Lützen gehen gut voran“, sagte Teucherns Bauamtsleiter Michael Frey. Am heutigen Freitag werden die Widerlagerfundamente der Brücke mit einem Kran gesetzt, die eigentliche Brücke am 9. Mai. Das vom Teucherner Planungsbüro Walther und Partner betreute Projekt soll am 30. Juni abgeschlossen sein. Es ist eines von insgesamt drei Brückenbauprojekten, über deren Stand Michael Frey den Teucherner Stadtrat auf dessen jüngster Sitzung informiert hat.
Die Sanierung der Rippach-Brücke in der Teucherner Dammstraße beginnt am 2. Mai. Im nichtöffentlichen Teil der jüngsten Stadtratssitzung erhielt die Naumburger Bauunion den Zuschlag für das rund 110.000 Euro teure und mit Hochwasserschutzmitteln komplett geförderte Projekt. Der Ersatzneubau mit Fertigteilen aus Beton und einem neuen Stahlgeländer soll am 30. Juni komplett stehen. Die Vorbereitungen für das größte Bauprojekt in Teuchern - die Sanierung der seit Juni 2014 vollgesperrten Brücke über den Schellbach im Steinweg - laufen noch. Während einer routinemäßigen Kontrolle aller 108 Brücken und Durchlässe im Teucherner Stadtgebiet hatten Fachleute erhebliche, vor allem durch das letzte Hochwasser 2013 entstandene Schäden am Bauwerk festgestellt.
In der Statik bedroht
Weil die Brücke in ihrer Statik bedroht war, hatte sie die Stadt Teuchern für den Verkehr sperren lassen. Damit war eine besonders stark befahrene Brücke und eine der beiden Hauptverkehrsadern durch die Teucherner Innenstadt nicht mehr nutzbar. Die inklusive Planung rund 480.000 Euro teure Sanierung war für die klamme Stadt nicht zu stemmen, bis im Mai 2014 der Fördermittelbescheid kam. Die Kommune braucht für die vom Lützener Planungsbüro Steinbacher betreute Sanierung keinen Cent zu zahlen. Denn der Bau wird zu einhundert Prozent aus dem Hochwasserschutzprogramm des Landes gezahlt.
Zurzeit finden für das Projekt zwei Submissionen statt - eine für die Verlegung der Trinkwasserleitung und eine für den Brückenbau. Das Planungsbüro wird die eingehenden Angebote prüfen und dem Stadtrat für die Vergabe-Entscheidung in der Mai-Sitzung eine Empfehlung geben. Baubeginn soll am 30. Juni sein, der Abschluss am 31. Oktober dieses Jahres. (mz)
Weitere Informationen zu den Bauvorhaben gibt es im Internet unter www.stadt-teuchern.de