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Industriegeschichte im Burgenlandkreis Metallwaren Bescherer in Zeitz: Fabrik bestand auch nach 1945 - und am Ende als Freizeittreff

Das markante Produktionsgebäude am oberen Wendischen Berg kennen viele Zeitzer noch als Station Junger Naturforscher und Techniker. Wie es für Bescherer zu DDR-Zeiten weiterging.

Von Petrik Wittwika 11.06.2024, 19:00
Rastlos zieht der Verkehr täglich an den dominanten Fabrikgebäuden am oberen Wendischen Berg vorüber. Trotz ihres Leerstandes sind sie ein stadtbildprägendes Wahrzeichen Zeitzer Industrie- und Drahtseilbahngeschichte.
Rastlos zieht der Verkehr täglich an den dominanten Fabrikgebäuden am oberen Wendischen Berg vorüber. Trotz ihres Leerstandes sind sie ein stadtbildprägendes Wahrzeichen Zeitzer Industrie- und Drahtseilbahngeschichte. Foto: Petrik Wittwika

Zeitz/MZ. - Karl Bescherer war eine angesehene und zeitlebens bescheidene Persönlichkeit, die sich um ihre Vaterstadt auch als Stadtrat hochverdient gemacht hat, weshalb ihm 1930 die Ehrenbürgerschaft verliehen worden war. Vom 22. Januar 1902 bis zum 22. Januar 1930 hatte er als Stadtverordneter und unbesoldeter Stadtrat gewirkt und viele positive Impulse in das Zeitzer Gemeinwesen eingebracht. 81-jährig verstarb Karl Bescherer, der bis zuletzt als Chef der Firma zeichnete, nach „kurzem Leiden“ am 9. Februar 1935 in der Schillerstraße 23a, wo er mit seiner 1947 verstorbenen Frau Anna die letzten Lebensjahre verbracht hat.