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Spezielle Geschichte(n) aus Zeitz Henker, Scharfrichter und Scheiterhaufen: Wann in Zeitz die letzte Hexe verbrannt wurde

Die Geschichte des ehemaligen Hauses Wasserberg 5 am Fuße des Wendischen Berges könnte von Abdeckerei und Strafjustiz berichten, aber auch Sagenhaftes erzählen. Worum es ging.

Von Petrik Wittwika 08.02.2026, 14:00
250 Jahre stand das spätbarocke Haus Wasserberg am Fuße des Wendischen Berges. Hier erlebte es auch Aufstieg und Niedergang der Drahtseilbahn. Die Zeichnung des Leipziger Künstlers Adolf Eltzner entstand 1878 für die Leipziger Illustrierten Zeitung. Sie zeigt zugleich das Erwachen der Industriestadt Zeitz.
250 Jahre stand das spätbarocke Haus Wasserberg am Fuße des Wendischen Berges. Hier erlebte es auch Aufstieg und Niedergang der Drahtseilbahn. Die Zeichnung des Leipziger Künstlers Adolf Eltzner entstand 1878 für die Leipziger Illustrierten Zeitung. Sie zeigt zugleich das Erwachen der Industriestadt Zeitz. Quelle: Archiv Petrik Wittwika

Zeitz/MZ. - Fester Bestandteil des Justiz- und Kriminalwesens früherer Jahrhunderte war der „Scharfrichter“, dem auch die gelegentliche Durchführung von Hinrichtungen verurteilter Delinquenten oblag. Historische Quellen – insbesondere die Kämmerei-Rechnungen des Zeitzer Ratsarchivs – belegen, dass die sogenannte „Schinderei“ oder „Scharfrichterei“ bereits Mitte des 16. Jahrhunderts am Schindergraben und damit unterhalb des einstigen Schinderberges, ddes heutigen Wendischen Berges ansässig war.