Wirtschaft

Ranga Yogeshwar zeichnet Wittenberger Unternehmen Tesvolt aus

Tesvolt aus Wittenberg darf sich jetzt „Innovator des Jahres 2022“ nennen. Die Auszeichnung überreichte Ranga Yogeshwar in Frankfurt.

Aktualisiert: 25.06.2022, 18:13
Die Tesvolt-Gründer Daniel Hannemann (li. ) und Simon Schandert
Die Tesvolt-Gründer Daniel Hannemann (li. ) und Simon Schandert Foto: Tesvolt

Wittenberg/MZ - Das Wittenberger Unternehmen Tesvolt fährt weiter Erfolge ein. Ihm gelang jetzt ein Klassensieg beim Innovationswettbewerb Top 100. Nachdem Tesvolt im Januar die Top 100 der innovativsten Mittelständler der Republik erreicht hatte, wählte die Jury das Unternehmen nun zum Gesamtsieger seiner Größenklasse (51 bis 200 Mitarbeiter).

Innovator des Jahres

Neben dem Top 100-Siegel dürfen die Wittenberger ab sofort den Titel „Innovator des Jahres 2022“ führen. Die Verleihung erfolgte durch Ranga Yogeshwar und Mitglieder der Jury am Donnerstagabend in der Frankfurter Jahrhunderthalle.

Kernstück des Wettbewerbs ist ein wissenschaftliches Auswahlverfahren, das die Teilnehmer durchlaufen. Der Innovationsforscher Professor Nikolaus Franke und sein Team analysieren die Bewerber anhand von mehr als 100 Kriterien. Es geht um die Frage, ob die Innovationen nur ein Zufallsprodukt sind oder systematisch geplant werden und damit wiederholbar sind. Eine besondere Gewichtung erfährt die Frage, ob und wie sich Neuheiten und Produktverbesserungen am Markt durchsetzen.

In der Begründung der Jury zur Wahl von Tesvolt heißt es: Das Unternehmen entwickele und produziere intelligente stationäre Energiespeichersysteme. Die Gründer „erkannten den Bedarf für leistungsfähige Energiespeicher im landwirtschaftlichen und gewerblichen Bereich. In der Garage entwickelten die beiden Ingenieure den ersten Prototypen, finanziert aus Erspartem. Mit der Mission, bezahlbare, saubere Energie in jeden Winkel der Welt zu bringen, erfolgte 2014 die Unternehmensgründung.“

Entwicklung eindrucksvoll

Nach einem Jahr Entwicklungszeit habe der erste Speicher installiert werden können. Die Unternehmensentwicklung seither sei beeindruckend, der Umsatz habe seit 2016 jährlich um durchschnittlich über 50 Prozent gesteigert werden können.

Das Unternehmen habe ein weltweit einzigartiges Energiemanagement-Portal am Markt eingeführt. Den Gründern sei es zudem gelungen, ein „beispielhaft und vollumfänglich auf Innovation ausgerichtetes Unternehmen aufzubauen.“ Die Innovationsleistungen des Top-Managements seien außergewöhnlich groß.