Zeugnisausgabe

Die Hälfte ist nun rum für Achtklässler an Hundertwasserschule in Wittenberg

Intermezzo betitelt eine Zwischenstation, sagte Schulleiterin Anja Aichinger zu der so titulierten Zeugnisausgabe bei den Achtklässlern. Denn die stehen genau zwischen Einschulung ins Gymnasium und dem Abitur. Stefan Rhein, Direktor der Luthergedenkstätten, der zu diesem Anlass Grußworte ins Luther-Melanchthon-Gymnasium überbrachte, ergänzte, dass in der Historie die Zahl sieben eine große Rolle spielte.

Was sagt das Zeugnis?
Was sagt das Zeugnis?
(Foto: Klitzsch)

Mit sieben Jahren war die Kindheit vorbei, mit 14 die Jugend. Mit 21 war man mündig. Mit 63 ging es dem Ende zu, berief Rhein sich auf Melanchthon. Aus diesem Grund bekämen die Achtklässler, die oft 14 Jahre jung sind, eben eine besondere Zeugnisausgabe. Am Mittwoch gab es diese nun zum zweiten Mal nach 2019, nachdem sie 2020 coronabedingt ausgefallen war.

Dr. Stefan Rhein trägt vor.
Dr. Stefan Rhein trägt vor.
(Foto: Klitzsch)

In feierlicher Atmosphäre mit musikalischer Untermalung durch das Schulorchester haben die etwa 130 Achtklässler die Zeugnisse erhalten. Aber nicht durch die Lehrer, sondern durch die „Würdigen“ der Schule. Das sind Elftklässler, die sich besonders hervorgetan haben im Schuljahr. Neben Zeugnis und Blumen gab es noch etwas Einzigartiges. Der Schul-Pin zierte das Zeugnis und darf nun getragen werden. Denn die Hälfte der Gymnasiumszeit ist ja nun rum. (mz)

Der Schul-Pin
Der Schul-Pin
(Foto: Klitzsch)