Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt: Eisbahn kommt wieder nach Weißenfels

Weißenfels - Der Burgenlandkreis wird in der kommenden Vorweihnachtszeit zum Eisbahn-Zentrum im Süden Sachsen-Anhalts. Nachdem Weißenfels im Dezember 2015 mit einer rund 400 Quadratmeter großen Schlittschuhbahn zum Weihnachtsmarkt gepunktet hat, zieht in diesem Jahr Naumburg nach. Da Weißenfels ebenfalls mit einer Schlittschuhbahn plant, wird es also in diesem Jahr zwei Eislaufmöglichkeiten im Burgenlandkreis ...

06.04.2016, 12:43

Der Burgenlandkreis wird in der kommenden Vorweihnachtszeit zum Eisbahn-Zentrum im Süden Sachsen-Anhalts. Nachdem Weißenfels im Dezember 2015 mit einer rund 400 Quadratmeter großen Schlittschuhbahn zum Weihnachtsmarkt gepunktet hat, zieht in diesem Jahr Naumburg nach. Da Weißenfels ebenfalls mit einer Schlittschuhbahn plant, wird es also in diesem Jahr zwei Eislaufmöglichkeiten im Burgenlandkreis geben.

Sponsoring wird noch verhandelt

Die Naumburger Bahn soll zum Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz der Kreisstadt entstehen. Wie in anderen Orten auch hat man in den vergangenen Jahren die Idee aufgrund hoher Kosten nicht verfolgt, heißt es aus dem Naumburger Rathaus. Denn immerhin kostet der Grundpreis für die Eisbahn einer Schweriner Firma - die auch die Weißenfelser Bahn angeliefert hatte - 40.000 Euro. Hauptsponsor dafür sind die Technischen Werke Naumburg, die Hälfte des Geldes will man über die Einnahmen decken.

„Dass es in Weißenfels wieder eine Bahn geben wird, ist sicher“, sagte Kulturamtsleiter Robert Brückner auf Nachfrage der MZ. Die Details werde man noch verhandeln. Das betrifft sowohl das Sponsoring, um den Grundpreis aufbringen zu können, als auch die Frage, wer die Bahn betreibt. Im vorigen Jahr hatte das Heiko Frischleder, Chef vom Fotostudio Di.Art übernommen. Sponsoren waren die Stadtwerke, WVW, Tönnies und die Sparkasse.

Nebenanlagen werden größer

Aufgrund der Erfahrung, die man schon habe, werde man die Eislaufbahn in Weißenfels bestimmt schöner als Naumburg hinbekommen, meinte Brückner scherzhaft. Und im Ernst: Die Stadt will das Projekt 2016 ein wenig größer aufziehen. Damit sei, sagte Brückner, nicht die Größe der Eisfläche gemeint, sondern der Nebenanlagen. In dem Bereich, in dem die Schlittschuhe ausgeliehen werden können und in dem es Cocktails und andere Getränke gab, ging es im Dezember vorigen Jahres etwas eng zu. Dennoch erfreute sich die Bahn enormer Beliebtheit. (mz/ze)