Illegale Leiharbeiter im Schlachthof

Schleuser-Prozess um Ukrainerin in Weißenfels: „Ich bereue die Tat zutiefst“

Eine Schleuserbande soll Dutzende Menschen aus Osteuropa nach Weißenfels geschmuggelt haben. Laut Anklage schufteten die Migranten dort als illegale Leiharbeiter in Fleischbetrieben. Eine mutmaßliche Drahtzieherin steht in Halle vor Gericht. Nun hat sie sich zu den Hintergründen geäußert – und zur schmerzlichen Trennung von ihrer Familie.

Von Max Hunger Aktualisiert: 24.11.2022, 15:29
Die wegen illegaler Schleusung angeklagte Milana B. wurde in Handschellen in den Gerichtssaal in Halle geführt. Ihr droht eine Gefängnisstrafe.
Die wegen illegaler Schleusung angeklagte Milana B. wurde in Handschellen in den Gerichtssaal in Halle geführt. Ihr droht eine Gefängnisstrafe. Foto: Max Hunger

Weißenfels/Halle/MZ - Als es um ihre Kinder geht, schießen Milana B. die Tränen in die Augen. Sie greift nach einem Taschentuch. Seit Monaten sitzt die Angeklagte in Untersuchungshaft, doch ihr Sohn und ihre Töchter befinden sich noch in der Ukraine, ihrem Heimatland.

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