„Digitale Zwillinge“ im Burgenlandkreis Land gibt Geld: Wie eine „Datenkrake“ die Pflege in und um Weißenfels verbessern soll
Wo ist Bedarf für Heime, wo nicht? Der Burgenlandkreis will mithilfe eines landesweiten Pilotprojekts seine Planung zur Altenbetreuung verbessern. Wofür das Programm perspektivisch noch genutzt werden soll.

Naumburg/Weißenfels/MZ. - „Der Burgenlandkreis ist wieder mal Vorreiter“, leitete Petra Grimm-Benne (SPD) am Freitag ihre Begrüßungsrede im Naumburger Landratsamt ein. Dort übergab die Sozial- und Gesundheitsministerin Sachsens-Anhalts einen Förderbescheid in Höhe von rund 960.000 Euro an Landrat Götz Ulrich (CDU), wobei das Geld zur Hälfte vom Land und von den Pflegekassen stamme. Nicht von ungefähr, denn die Mittel finanzieren das Modellprojekt „digitaler Pflegezwilling“, eine neuartige Datenbank, die die Pflege- und Sozialplanung im Burgenlandkreis verbessern soll.
