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Flammen nach Gasverpuffung Flammennach Gasverpuffung in Weißenfels: Es hätte auch eine große Explosion werden können

Von Andrea Hamann-Richter 03.09.2017, 13:54
Das Dönergeschäft an der Saalstraße ist knapp einer Katastrophe entgangen. Menschen schauen zu, wie die Feuerwehr anrückt.
Das Dönergeschäft an der Saalstraße ist knapp einer Katastrophe entgangen. Menschen schauen zu, wie die Feuerwehr anrückt. Peter Lisker

Weissenfels - In Weißenfels ist es am Sonntagnachmittag zu einer Gasverpuffung mit Brandentwicklung gekommen. Die Feuerwehr rückte an die Saalstraße aus. Dort hatte der Besitzer des Dönerladens die Flammen bereits mit einem eigenen Feuerlöscher gelöscht. Sein Gasherd war defekt. Er hat Glück im Unglück gehabt.

Wie der stellvertretende Stadtwehrleiter Steve Homberg vor Ort sagte, haben die Besitzer alles richtig gemacht, indem sie löschten und die Wehr alarmierten. Er sagte aber auch, dass sie Glück im Unglück hatten. Das Gas war relativ schnell durch die Herdflamme in Brand geraten. Wenn es in der Nacht ausgetreten wäre, hätte es sich ungehindert ausbreiten können.

Am nächsten Tag hätte die kleinste elektrische Ladung, dazu reicht schon die Spannung eines Handys aus, zu einer Katastrophe führen können. Dann hätte es durchaus sein können, dass das ganze Haus explodiert wäre.

Die Feuerwehr hatte trotz der Baustellen übrigens keine Probleme. Sie hatte zwar nicht direkt bis ans Haus fahren können, so Homberg. Aber bei Bedarf wäre eine entsprechende Löschstrecke aufgebaut worden. (mz)

Das Dönergeschäft an der Saalstraße ist knapp einer Katastrophe entgangen. Menschen schauen zu, wie die Feuerwehr anrückt.
Das Dönergeschäft an der Saalstraße ist knapp einer Katastrophe entgangen. Menschen schauen zu, wie die Feuerwehr anrückt.
Peter Lisker