Mehr Schnee, mehr Einsätze

Winterdienst war deutlich teurer

Winterdienst (Foto: dpa)

Querfurt - Die Kosten für den Winterdienst in den ersten Monaten diesen Jahres schlagen sich bei der Stadt Querfurt mit rund 60.000 Euro im Haushalt nieder. Das sind deutlich höhere Aufwendungen als in den Jahren zuvor. Zum Beispiel betrugen die Kosten 2017 rund 32.000 Euro, 2019 rund 12.000 Euro und im vergangenen Jahr rund 3.000 Euro. Den Planansatz im diesjährigen Etat hatte die Stadt auf 25.000 Euro festgesetzt.

Vom 6. bis 19. Februar, als in der Region straffer Winter herrschte, hat der städtische Bauhof 1.950 Arbeitsstunden absolviert, heißt es von der Verwaltung. Dazu kamen noch über 700 Einsatzstunden von Unternehmen, die unterstützten. Die Feuerwehr leistete in dieser Zeit 986 Einsatz- und 280 Maschinenstunden.

Würden Personalkosten in die Aufwendungen für den Winterdienst mit eingerechnet, würde eine Summe von rund 175.000 Euro zu Buche stehen, erklärte Bürgermeister Andreas Nette (parteilos). (mz/los)