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Nahversorgung im Harz Ohne Personal, aber mit Zukunft: Bekommt Treseburg bald einen eigenen „Schopp“?

Der Dorf‑Supermarkt „Unser Schopp“ könnte die Nahversorgung in Treseburg, Stecklenberg und Allrode revolutionieren – rund um die Uhr, auch ohne Personal. Wie weit die Harzer Orte sind, was geplant ist und woran es noch hakt.

Von Kjell Sonnemann 19.01.2026, 08:45
Weil der Dorf-Laden in Containern auch ohne Kassierer auskommt, kann Tag und Nacht eingekauft werden. Treseburg, Stecklenberg und Allrode hätten gerne ihren eigenen „Schopp“.
Weil der Dorf-Laden in Containern auch ohne Kassierer auskommt, kann Tag und Nacht eingekauft werden. Treseburg, Stecklenberg und Allrode hätten gerne ihren eigenen „Schopp“. Foto: Bio Schopp UG

Stecklenberg/Treseburg/MZ. - Ein Kleinbus voll vor allem mit Stecklenbergern hat sich im Dezember auf den Weg ins 100 Kilometer entfernte Burgkemnitz gemacht: Die Truppe schaute sich den ersten Container-Dorfladen „Unser Schopp“ an. Die vom Konzept begeisterte Truppe probierte es aus: Die Tür mit dem Personalausweis öffnen, Waren aus den Regalen nehmen, deren Strichcodes einscannen und bargeldlos bezahlen. Das ist rund um die Uhr und an sieben Tagen die Woche möglich.