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Wasserläufe im Welterbe Idylle oder Ärgernis? Zustand der Mühlgräben in Quedlinburg sorgt für Diskussionen

Lange scheinbar zugewachsen, hat der Zustand des Mühlgrabensystems in Quedlinburg wieder für Kritik gesorgt. Der zuständige Unterhaltungsverband erklärt, wie die Pflege erfolgt, welche umfangreicheren Arbeiten 2026 beginnen sollen und wie Bürger Hinweise schneller platzieren können.

Von Petra Korn 06.01.2026, 12:50
Blick von der Heiligegeiststraße in den Stiefelgraben in Quedlinburg. Dass so gemäht wird, dass  Bewuchsreste  in den Gräben bleiben, hat Gründe, sagt der für die Pflege zuständige  Unterhaltungsverband.
Blick von der Heiligegeiststraße in den Stiefelgraben in Quedlinburg. Dass so gemäht wird, dass Bewuchsreste in den Gräben bleiben, hat Gründe, sagt der für die Pflege zuständige Unterhaltungsverband. Foto: Korn

Quedlinburg/MZ. - Sie durchziehen Quedlinburg und sorgen insbesondere in der historischen Innenstadt gemeinsam mit mittelalterlichen Straßenverläufen und Fachwerkhäusern für pittoreske Anblicke: die Wasserläufe des Mühlgrabensystems. Doch an etlichen Stellen im Stadtgebiet komplett zugewachsen erscheinend und auch nach der Mahd nicht beräumt wirkend, hat ihr Zustand erneut für Kritik gesorgt. Die Gräben werden entsprechend der gesetzlichen Vorschriften gepflegt, sagt Nicole Gerhardt, Geschäftsführerin des Unterhaltungsverbandes Selke/Obere Bode, auf Anfrage. Für 2026 stellt sie zudem beginnende umfangreichere Arbeiten in Aussicht.