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Artenschutz in Harzer Lost Place Fledermäuse machen Lost Place zum Mega-Quartier

Seit Jahrzehnten steht das ehemalige Fritz-Heckert-Heim bei Gernrode leer - und wurde zum größten bekannten Winterquartier für Zwergfledermäuse in der Region. Mehr als 200 Tiere nutzen das marode Gebäude, das sie als riesiges Felsmassiv wahrnehmen. Jetzt soll der Lost Place wiederbelebt werden, und das ruft den Arbeitskreis Fledermausschutz auf den Plan.

Von Rita Kunze 18.02.2026, 07:00
Links eine Zwergfledermaus, rechts eine Mückenfledermaus. Die Zwergfledermaus ist typisch für den Harz, die Mückenfledermaus lebt in den großen Flussauen im Tiefland.
Links eine Zwergfledermaus, rechts eine Mückenfledermaus. Die Zwergfledermaus ist typisch für den Harz, die Mückenfledermaus lebt in den großen Flussauen im Tiefland. Foto: Bernd Ohlendorf

Gernrode/MZ. - Der Nabu nennt den Harz einen Hotspot für Fledermausvielfalt in Norddeutschland: „21 der 25 in Deutschland vorkommenden Arten wurden hier nachgewiesen“, betont der Naturschutzbund und verweist auf die vielen Höhlen und ehemaligen Bergwerke. Aber nicht nur sie bieten den Tieren idealen Lebensraum. Fledermäuse lieben Lost Places.