Naturpark

Naturpark: Durchs Trias-Tor auf Geo-Pfad

Manchem Wanderer oder Freizeitradler zwischen Nebra, Wangen, Memleben und Orlas-Höhenzug sind sie schon aufgefallen: neue Wegweiser mit einem TT-Symbol und Informationstafeln, die, als stabile Metallkonstruktion errichtet, auf besondere geologisch bedingte Landschaftsstrukturen und Ausblicke aufmerksam machen. Der Geo-Naturpark Saale-Unstrut-Triasland hat einen Rundwanderweg mit dieser Beschilderung eingerichtet. Der Geopfad lädt zur erdgeschichtlichen und historischen Spurensuche ...

Von Gisela Jäger 28.02.2013, 16:19

Die Landschaft an Unstrut und Finne verdankt einen ganz wesentlichen Teil ihres eigenen Charakters den Gesteinen der Trias-Epoche. Gesteine dieses Erdzeitalters lassen sich in zahlreichen Aufschlüssen wie ein Stück Bilderbuch der Erdgeschichte studieren, und manches Fossil erzählt von den über 200 Millionen Jahre alten, ehemaligen Bewohnern der Region. Ein besonderer Vorteil des Saale-Unstrut-Triaslandes ist die Vollständigkeit der Schichtenfolge auf einer relativ kleinen Fläche. Innerhalb kurzer Zeit kommt man zu einem annähernd vollständigen Überblick über die Schichtenfolge der mitteldeutschen Trias. Viele Aufschlüsse laden zum Sammeln von Fossilien ein. Oft lässt sich eine geologische Exkursion auch mit einem Besuch von Standorten seltener Pflanzen verbinden.