Heute im Besitz der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden Was barocke Schätze aus Weißenfels, Merseburg und Zeitz über das Leben bei Hofe erzählen
Nur wenige Jahrzehnte herrschten in Weißenfels, Merseburg und Zeitz sächsische Herzöge. Mit Aussterben der Herzoglinien gelangten viele ihrer Schätze wieder nach Dresden. Historiker Joachim Säckl hat hunderte Objekte aus den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden auf ihre Herkunft untersucht und berichtet, was sie noch heute über die Hofkultur in den Schlössern und Burgen Sachsen-Anhalts erzählen.

Merseburg/Weißenfels/Zeitz/MZ. - Es ist ein Schatz, den der Naumburger Historiker Joachim Säckl im Auftrag des Museumsverbunds „Die fünf Ungleichen“ in den letzten Jahren zusammengetragen hat. Einmal im wörtlichen Sinn, denn er hat hunderte Objekte, die einst an den ehemaligen kursächsischen Residenzschlössern Merseburg, Weißenfels und Zeitz sowie den Nebenresidenzen Querfurt, Neuenburg und Allstedt die Kultur bei Hofe prägten, ebenjenen zugeordnet und in eine Museumsdatenbank eingespeist.
