Was sich geflüchtete Ukrainer im Saalekreis wünschenTreffen von Landsleuten und Helfern - Ukrainer in Krumpa lernen Deutsch und möchten arbeiten

Sie sind dem Krieg in der Ukraine entkommen. Was Geflüchtete geschockt hat, was sie sich vorgenommen haben und wovon ein Zwölfjähriger, der jetzt im Saalekreis lebt, schon lange geträumt hat.

Von Undine Freyberg 31.12.2022, 06:00
Aleksej, Zakhar und Olga (v.l.) leben in Krumpa. Die Eltern möchten Deutsch lernen und Arbeit finden.
Aleksej, Zakhar und Olga (v.l.) leben in Krumpa. Die Eltern möchten Deutsch lernen und Arbeit finden. Foto: undine Freyberg

Krumpa/MZ - Olga Skorobagataja nimmt das Handy und spielt ein kurzes Video ab. „Das ist der Bürgermeister von unserer Heimatstadt Slawjansk“, sagt ihr Mann Aleksej. Was das Video zeigt, hat die Familie mit zwei Kindern geschockt. „Heute war kein guter Morgen für Slawjansk“, sagt der Bürgermeister. „In der Nacht wurde bombardiert - Schule und Häuser wurden zerstört. Es gab drei Tote und sechs Verletzte, es können aber noch mehr werden. Die Stadt muss evakuiert werden. Deshalb - lassen Sie uns die wichtigsten Sachen zusammenpacken, die Stadt verlassen und an einen sicheren Ort gehen.“

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