Belohnung für Hinweise So will die Stadt Merseburg ihr Graffitiproblem angehen
Mit einem Vier-Punkte-Plan will Merseburg das Graffitiproblem in der Stadt angehen. Die Verwaltung setzt dabei auf schnelle Reinigung und die Hilfe der Einwohner.

Merseburg/MZ. - Ein großes Graffito kann schnell mal 1.000 Euro kosten, skizziert Sebastian Müller-Bahr (CDU), was die Entfernung von ungebetenen Malereien auf Gebäuden und Geländern finanziell für die Stadtkasse bedeutet. Eine große Belastung. Zumindest aus der subjektiven Wahrnehmung des Oberbürgermeisters hat das Graffitiproblem in der Kreisstadt zugenommen – oder eher das Ärgernis von Farbschmierereien im öffentlichen Raum, denn um kunstvoll gestaltete Bilder oder Tags handele es sich nur selten. Um dem Thema zu begegnen, hat sich die Stadtverwaltung nun auf einen Vier-Punkte-Plan verständigt. Die Stichworte lauten: schnelles Eingreifen, Belohnungen, legale Alternativen und Öffentlichkeitsarbeit.