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Deutsches Wasserstoffkernnetz in Sachsen-Anhalt Neue Wasserstoffleitung führt durch den Saalekreis

Im Saalekreis soll bald eine Verbindung zum Transport von Wasserstoff gebaut werden. Sie soll neben einer bereits bestehenden Erdgasversorgung entstehen. Auch Bürger werden beteiligt.

Von Melain van Alst 28.01.2026, 06:00
Bei Raguhn (Anhalt-Bitterfeld) hat das Unternehmen an einer bereits auf Wasserstoff umgestellten Leitung im Frühjahr 2025 eine Absperrstation errichtet. Diese werden auch an der geplanten „Hybor“-Leitung alle zehn bis 18 Kilometer entstehen.
Bei Raguhn (Anhalt-Bitterfeld) hat das Unternehmen an einer bereits auf Wasserstoff umgestellten Leitung im Frühjahr 2025 eine Absperrstation errichtet. Diese werden auch an der geplanten „Hybor“-Leitung alle zehn bis 18 Kilometer entstehen. (Foto: Robert Martin)

Saalekreis/MZ. - Auf dem Weg zu einem deutschlandweiten Wasserstoffnetz wirft ein nächstes großes Bauprojekt im Saalekreis seine Schatten voraus: Eine gänzlich neue Wasserstoffleitung soll auf 120 Kilometern von Bobbau in Anhalt-Bitterfeld über den Saalekreis und den Burgenlandkreis bis nach Rückersdorf in Thüringen verlegt werden. Derzeit laufen die ersten Voruntersuchungen, um eine genaue Trasse bestimmen zu können. Schon Ende 2029 soll die Leitung ans Netz gehen, heißt es vom ausführenden Unternehmen Gascade Gastransport.