Anwohner leiden unter Lärm durch Umgehungsstraße

Lärmschutz in Merseburg ein Witz - „Gartenzaun“ fast wirkungslos

Der Petitionsausschuss des Landtages war im Merseburger Ortsteil Kötzschen zu Gast, wo Anwohner unter dem Verkehr der L 178n leiden. Kann hier vielleicht ein Pilotprojekt helfen? Welche Ideen es sonst noch gab.

Von Undine Freyberg 08.09.2022, 07:00
Der Petitionsausschuss des Landtags Sachsen-Anhalt besucht Kötzschen. In der Mitte: die Ausschussvorsitzende Monika Hohmann
Der Petitionsausschuss des Landtags Sachsen-Anhalt besucht Kötzschen. In der Mitte: die Ausschussvorsitzende Monika Hohmann Foto: Undine Freyberg

Merseburg/MZ - „Es wäre sicherlich sinnvoll, die ganze Geschichte mal an den Bundestag zu geben, denn diese Dezibelgrenzen haben ja vermutlich bereits seit 25 Jahren Bestand und müssten mal angepasst werden.“ Monika Hohmann (Linke), die Vorsitzende des Petitionsausschusses des Landtags von Sachsen-Anhalt, hat mit ihrer Vermutung recht, denn die Verkehrslärmschutzverordnung (16. Bundesimmissionsschutzverordnung) ist sogar noch älter als das wiedervereinigte Deutschland. Sie wurde am 12. Juni 1990 erlassen. Es ist also dringend Zeit, sie mal auf den Prüfstand zu stellen. Das fordern auch die Anwohner der Umgehungsstraße L 178n in Kötzschen, die die Folgen dieser offensichtlich veralteten Verordnung ausbaden müssen.

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