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Keine aktuellen Fälle Hände weg!? Warnung vor falschen Paketzetteln sorgt für Verwirrung

Täuschend real wirkende Benachrichtigungskarten für Pakete sollen aktuell in Magdeburg verteilt werden. Aktuelle Fälle sind der Polizei aber nicht bekannt. Es sei dennoch wichtig, auf dieses "Kriminalitätsphänomen" hinzuweisen.

Von DUR Aktualisiert: 30.01.2026, 17:58
Die Täter haben es mit den gefälschten Paketbenachrichtigungen auf persönliche Daten abgesehen. 
Die Täter haben es mit den gefälschten Paketbenachrichtigungen auf persönliche Daten abgesehen.  Symbolbild: Imago/Michael Gstettenbauer

Magdeburg. – Die Polizei weist darauf hin, dass derzeit in Magdeburg gefälschte Paketbenachrichtigungen im Umlauf sein können. Betrüger verteilen demnach Benachrichtigungskarten in Briefkästen, die optisch an die Hinweise bekannter Paketdienste erinnern, so die Mitteilung der Polizei.

Aber: Laut einer Polizeisprecherin liegen "nach derzeitigem Erkenntnisstand keine aktuell registrierten Fälle vor". Entsprechend könnten auch "keine belastbaren Angaben zur Anzahl möglicher Betroffener gemacht werden". Grundsätzlich sei jedoch das "beschriebene Kriminalitätsphänomen" bekannt.

Insofern sei die Warnung als allgemeiner Präventionshinweis zu verstehen.

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Auf den Karten werde eine angeblich fehlgeschlagene Zustellung vorgetäuscht. Ziel der Täter sei es, persönliche Daten zu erlangen oder finanziellen Schaden zu verursachen.

Woran lassen sich die gefälschten Hinweise erkennen?

Nach Angaben der Polizei sind die Texte auf den Karten sehr allgemein formuliert und enthalten keinerlei persönliche Informationen.

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Zudem fehlen echte oder nachvollziehbare Sendungsnummern. Stattdessen wird dazu aufgefordert, einen QR‑Code zu scannen oder schnell zu reagieren.

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Auffällig ist außerdem, dass identische Karten gleichzeitig in mehreren Briefkästen auftauchen.

Wie sollte ich reagieren, wenn ich eine solche Karte finde?

Die Polizei rät dringend davon ab, die aufgedruckten QR‑Codes zu scannen. Sollte dies dennoch geschehen sein, dürfen weder Bankdaten noch die eigene Adresse eingegeben werden.

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Der Status möglicher Sendungen sollte ausschließlich über die offiziellen Apps oder Webseiten der jeweiligen Paketdienste geprüft werden.

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Außerdem wird davor gewarnt, die angegebenen Telefonnummern anzurufen, da diese hohe Kosten verursachen können.