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Diebe auf Weltreise Neue perfide Betrugsmasche! Gauner geben sich als Touristen in Geld-Not aus 

Die Betrugsmasche "Stranded Traveller Scam" verbreitet sich immer weiter. Mit emotionalen Geschichten und Hilferufen werden Menschen gezielt von angeblichen Touristen unter Druck gesetzt. Dabei bleibt die versprochene Geld-Zurückzahlung immer aus.

Von Franziska Peinelt 18.11.2025, 12:46
"Stranded Traveller Scam": Betrüger geben sich als hilfsbedürftige Touristen aus und bitten um Geld für die Weiterreise.
"Stranded Traveller Scam": Betrüger geben sich als hilfsbedürftige Touristen aus und bitten um Geld für die Weiterreise. (Symbolfoto: Imago/Bernd Leitner)

Magdeburg/Halle (Saale)/DUR. – Polizei und Verbraucherschützer schlagen Alarm. Eine perfide Betrugsmasche, bekannt als "Stranded Traveller Scam", greift zunehmend auch in Deutschland um sich. Die Täter geben sich dabei als hilflose Touristen oder gestrandete Autofahrer aus und bitten Passanten um Geld für eine Weiterreise. 

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Sie versprechen eine sofortige Rücküberweisung vor Ort über Banking-Apps. Das Geld kommt aber nie an, kurz darauf sind die Betrüger verschwunden.

Mitgefühl ausgenutzt: So funktioniert die Betrugsmasche

Die Kriminellen behaupten, bestohlen worden zu sein oder wichtige Papiere verloren zu haben. Mal geht es um eine angeblich blockierte Bankkarte, mal um fehlendes Benzingeld. 

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Besonders häufig treten die Täter an Bahnhöfen, Rastplätzen oder in touristischen Innenstädten auf. Ihre Geschichten klingen oft dramatisch und sollen genau das: Mitleid erzeugen.

Laut Experten nutzen die Betrüger manipulierte Anwendungen, die eine scheinbar erfolgreiche Sofortüberweisungen zeigen. Tatsächlich wird die Transaktion via App aber nie vollständig umgesetzt oder bewusst abgebrochen. Wer hilft, bleibt auf dem Schaden sitzen.

"Stranded Traveller Scam": Polizei rät zur Vorsicht

Die Polizei empfiehlt, sich bei der Mitleidsmasche nicht unter Druck setzen zu lassen und fremden Menschen kein Bargeld zu überlassen. Auch persönliche Daten sollten niemals preisgegeben werden.

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Wer sich bedrängt fühlt oder Zweifel hat, sollte den Ort verlassen und, falls nötig, die Polizei verständigen. In echten Notfällen können beispielsweise Dienststellen der Polizei oder Botschaften helfen.