Köthen

Köthen: Malzfabrik stinkt den Anwohnern

KÖTHEN/MZ. - In dem Gebäude war in der Nacht zum 15. September Feuer ausgebrochen. Die Kameraden mehrerer Feuerwehren einschließlich der Köthener Wehr waren dafür mehrere Stunden im Einsatz.

In dem Gebäude war in der Nacht zum 15. September Feuer ausgebrochen. Die Kameraden mehrerer Feuerwehren einschließlich der Köthener Wehr waren dafür mehrere Stunden im Einsatz.

In Folge dieses Brandes und nach wie vor bestehender Brandherde gehe von dem Objekt noch immer ein unangenehmer Geruch aus, durch den sich die Anwohner gestört fühlen, heißt es in einer Pressemitteilung. Dieser hängt mit verbranntem Holz sowie Malz und Gerste zusammen. Allerdings - das hat die Stadtverwaltung aus Sicherheitsgründen kontrollieren lassen - besteht trotz der Geruchsbelästigung keine Gefahr für die Anwohner. Dies hat eine Untersuchung des Instituts der Feuerwehr Sachsen-Anhalt ergeben.

Die lange Dauer der anhaltenden Geruchsbelästigung wird mit einem sehr schwierigen Löschvorgang an dem Gebäude begründet. Bis einschließlich 25. September waren die Feuerwehren insgesamt sechs Mal vor Ort, um bestehende Brandherde zu beseitigen. "Dies war sehr schwierig, da das Gebäude infolge des Brandes in seiner Standsicherheit stark beeinträchtigt ist und nach wie vor nicht betreten werden kann." Inzwischen sei nicht mehr die Stadt, sondern der Eigentümer der Malzfabrik für die Restbeseitigung der verbliebenen Brandherde verantwortlich. Dieser ist von der Stadt bereits aufgefordert worden, entsprechend notwendige Maßnahmen zu ergreifen. Der Eigentümer hat unterdessen schriftlich mitgeteilt, es seien Maßnahmen zur Verhinderung weiterer Geruchsbelästigungen und zum Löschen noch bestehender Glutnester eingeleitet worden.