Märchenhafte Weihnachten in Torgau Mit Feuer und einer Fee verzaubert der Torgauer Weihnachtsmarkt am Wochenende
Das zweite Adventswochenende auf dem Torgauer Weihnachtsmarkt wird märchenhaft. Was das Organisationsteam der Großen Kreisstadt alles vor dem Rathaus aufbietet.

Torgau/MZ. - Während derzeit die realen Bären der Großen Kreisstadt Torgau in den Kellergewölben des Schlosses Hartenfels ihre Winterruhe halten, wird der sprichwörtliche Meister Petz ab Freitagnachmittag auf dem Marktplatz steppen. „Das Wochenende wird märchenhaft“, kündigt Eileen Jack an. Denn vom sechsten bis achten Dezember 2024 drehe sich hier alles um die zauberhafte Welt der Märchen, begründet die Pressesprecherin der Stadt Torgau.
Lokale Akteure, für alle
Dem Organisationsteam im Rathaus ist es gelungen, tolle Künstler und zudem zahlreiche lokale Akteure zu gewinnen, gemeinsam ein wundervolles Programm auf die Beine zu stellen und dabei alle Generationen märchenhaft zu unterhalten, wird angekündigt. „Wir wollen unseren kleinen und großen Gästen ein märchenhaftes Lächen ins Gesicht zaubern“, macht Eileen Jack klar.
Das Programm beginnt am Freitag, 6. Dezember, mit einer Aufführung der Theater-AG des Förderzentrums (15.30 Uhr). Das spannende Stück trägt den Namen „Der Zeitenmann“. Im Anschluss (16.30 Uhr) entführen Pittiplatsch und seine Freunde vor allem die kleinen Besucher des Weihnachtsmarktes in den Zauberwald. Gemeinsam können dort alle tolle Abenteuer erleben. Ausklingen kann der Nikolausabend auf dem Weihnachtsmarkt dann mit einem unterhaltsamen und stimmungsvollen Konzert mit Liedermacherin Clara Werden.

Der weihnachtliche Samstag startet um 14.30 Uhr mit einer Vorführung der Torgauer Renaissancetänzer. Diese werden abgelöst von Mitgliedern des Torgauer Rock’n’Roll-Vereins „Dancing Shoes“. Ab 16.15 verzaubert Volker Grass die Besucher – klein wie groß – mit seinem Weihnachts-Zauber-Zirkus.
Auch die Innenstadthändler sind mit im Boot und gestalten eine Wintermodenschau unter dem Motto „So kleidet dich Torgau!“. Hier erfahren Mann und Frau von Welt, was in diesem Winter so angesagt ist. Eine liebgewonnene Tradition ist der Lampionumzug gemeinsam mit dem Weihnachtsmann im Rahmen des Märchenweihnachtsmarktes. Und natürlich fehlt dieser auch in diesem Jahr nicht: Um 18 Uhr am Samstag startet der Umzug vom Markt aus durch die Innenstadt.
Feurig heiß wird es dann eine gute halbe Stunde später. Die Macher von „Freaks on Fire“ präsentieren eine spektakuläre Feuershow der Superlative auf der Bühne. Bevor DJ Nico dann bis 22 Uhr seine Weihnachtsbeats erklingen lässt, heizen die Tänzerinnen und Tänzer des Rock’n’Roll- und Tanzclubs „Ireen“ den Marktbesuchern richtig ein.

Unterhaltsam geht es auch am Sonntag weiter. Um 14 und 15 Uhr lädt das Johann-Walter-Gymnasium alle Interessierten ein, sich die Ausstellung „Eine Schule im Wandel der Zeit“ in der Aula der Schule anzusehen und danach das Gesehene bei einem gemeinsamen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt auszuwerten. Im Torgauer Stadtmuseum bittet Frau Puppendoktor Pille um 15 Uhr zur Teddy-Sprechstunde. Und während im Museum die kleinen Kuschellieblinge der Kinder kuriert werden, sorgt auf dem Markt der Rock’n’Roll- und Tanzclub „Ireen“ für gute Stimmung und heizt den Gästen mit seinen Tänzen noch einmal richtig ein.
Bevor um 16.30 Uhr dann die beliebte Märchenfee Tasifan des Kieck-Theaters auf dem Märchenweihnachtsmarkt vorbeischaut, sorgt die Bläsergruppe der Kreismusikschule „Heinrich Schütz“ für gute musikalische Unterhaltung. Und den Abend beziehungsweise das proppevolle Märchenwochenende vollenden schließlich die Musiker der Dreamtime-Band mit ihrem Programm „Mit Sack und Rute“ ab 17.30 Uhr.
Für die Bären
Zudem werde der Weihnachtsmarkt an diesem Wochenende um einige Weihnachtshütten und eben eine Bühne erweitert. „Außerdem werden Spenden für die Bärenstiftung gesammelt“, erläutert die Pressesprecherin. Damit solle die Spendensumme des Stollenanschnitts aufgestockt werden. „Dabei sind am ersten Advent 205 Euro gesammelt worden.“
Zum mittlerweile 24. Mal steht der Torgauer Weihnachtsmarkt ganz im Zeichen der vornehmlich Grimmschen Märchen. „Im Jahr 2000 wurde die Idee zum ersten Mal umgesetzt.“