"Ab in die Ruine" auf Vox "Froh, dass es vorbei ist!" Hausumbau bringt Ehepaar aus Halle an seine Grenzen
Ein Ehepaar aus Halle wagt den großen Umbau und landet damit im Fernsehen. Bei "Ab in die Ruine" auf Vox bauen die 49-Jährigen zwei alte Kinderzimmer zu einem Gästezimmer aus. Ergebnis: eine Baustelle mit viel Emotionen und jeder Menge Humor.

Halle (Saale). – Für ein Ehepaar aus Halle ist ein geplanter Wanddurchbruch zwischen zwei ehemaligen Kinderzimmern zur emotionalen Bewährungsprobe geraten.
In der Vox-Sendung "Ab in die Ruine" werden Romy und Marko von Kameras dabei begleitet, wie sie die leer gewordenen Zimmer in einen großzügigen Gästebereich verwandeln wollen.
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Sechs Monate Baustelle: Emotionen und Blick in die Zukunft
Nachdem die beiden Töchter ausgezogen waren, stand für das Paar fest: Die bisherigen Jugendzimmer sollen zusammengelegt werden. Dafür müssen Wände entfernt, die Zimmerdecke erneuert und ein neuer Bodenbelag verlegt werden.
Marko bringt zwar handwerkliche Routine mit, doch das Projekt entwickelt sich schnell zu einer echten Herausforderung.

Über ein halbes Jahr hinweg bestimmen Staub, Lärm und Baustellenchaos das Leben der 49-Jährigen. Vor allem Romy setzt die neue Lebensphase zu. Der Abschied von der klassischen Familienstruktur fällt ihr schwer: "Jetzt reißen wir hier die ganzen Erinnerungen weg."
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Marko sieht der Zukunft optimistischer entgegen: "Jetzt fängt was Neues an", erzählt er.
"Ab in die Ruine" in Halle: Humor trifft auf heikle Kommentare
Die alten Erinnerungen sorgen für viel Gesprächsstoff bei dem Ehepaar. Beim Rückblick auf die Hochzeit, die als getarnte Geburtstagsparty organisiert worden war, denkt Romy an die Vergangenheit: "Das war schon cool. Kann man sich noch mal überlegen, für später."
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Prompt kommt ein flapsiger Kommentar von Marko: "Für unsere Scheidung, das wär doch 'ne coole Idee!" Auf den Mund gefallen ist die 49-Jährige aber nicht und antwortet: "Ey, gehts noch? Wenn du dich scheiden lassen willst, bitteschön" – und streicht ihre Dachbalken im neuen Zimmer weiter, ohne mit der Wimper zu zucken.

Hallenser bei VOX-Umbausendung dabei: Am Ende bleibt das Lachen
Die neu entstandene Fläche beflügelt Markos Fantasie. Er spielt mit dem Gedanken, den Gästebereich künftig selbst als Rückzugsort zu nutzen, etwa nach einem Streit. Für Romy ist das keine attraktive Vorstellung.
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Trotz kleiner und liebevoller Reibereien und spitzen Bemerkungen bewahrt sich das Paar seinen Humor. Zum Schluss haben die 49-Jährigen ein großes Zimmer mit Dielen an der Decke, einen neuen Teppich und ein nagelneues Bett aus Paletten.
"Ich weiß, dass es hart war", fasst Marko am Ende zusammen. "Das Ergebnis zählt und wir haben jetzt für sehr lange Zeit ein wunderschönes Gästezimmer. Und ich bin froh, dass es vorbei ist", bestätigt Romy.