BasketballUSV Halle: Warum die Rhinos guter Dinge sind, in Liga fünf zu bleiben

Halle (Saale) - Packende Situationen haben die Basketballer des USV Halle in der letzten Spielserie so manche erlebt. Spiele in der zweiten Regionalliga, die Spitz auf Knopf standen, bei denen die Rhinos nicht nur Kraft, sondern auch Nerven gelassen ...

Von Petra Szag 20.05.2017, 09:32

Packende Situationen haben die Basketballer des USV Halle in der letzten Spielserie so manche erlebt. Spiele in der zweiten Regionalliga, die Spitz auf Knopf standen, bei denen die Rhinos nicht nur Kraft, sondern auch Nerven gelassen haben.

Und obwohl die aufreibende Saison mittlerweile zu Ende ist und sportlich der Abstieg nicht verhindert werden konnte, werden die Spieler weiter einer Geduldsprobe unterzogen. Denn die Entscheidung, in welcher Klasse die Hallenser in Zukunft auf Korbjagd gehen werden, ist tatsächlich nvoch nicht gefallen.

USV Halle hofft auf eine Wildcard

„Wir sind guter Dinge“, gibt sich Teamleiter Philipp Streit zuversichtlich. Ende Mai, spätestens Anfang Juni, so hofft er, von der für die Spielbetriebsorganisation zuständigen Spielleitung Regionalliga die Zusage zu bekommen, dank einer Wildcard in der fünfthöchsten Klasse verbleiben zu dürfen.

Streit selbst hatte Mitte April im Auftrag des Vereins den Antrag formuliert und eingereicht. Denn kein Sachsen-Anhalt-Team aus der Oberliga wollte sein Aufstiegsrecht wahrnehmen - weder der Erste BC Anhalt noch der SV Halle als Zweiter.

Wie viele weitere Mannschaften noch eine Wildcard beantragt haben, ist offiziell nicht bekanntgegeben worden. Der Spielleiter der Regionalligen Jörg Meyer bestätigte der MZ, dass mehrere Anträge vorliegen. Er könne aber nicht sagen, ob diese letztlich der Staffel Ost zugeordnet werden oder dem Norden oder Westen.

Verband und Mitteldeutscher BC helfen dem USV Halle

Was die Hoffnungen der Hallenser nährt: Ihr Antrag wurde vom Bundesliga-Rückkehrer MBC befürwortet, der mit dem USV in Sachen Talentförderung zusammenarbeitet. Und auch der Basketball-Landesverband Sachsen-Anhalt hat ein Unterstützerschreiben beigelegt. Dass der Verbleib der Rhinos in der zweiten Regionalliga förderlich für die Nachwuchsarbeit in der Region ist, ist unstrittig. In der vergangenen Saison haben Talente wie Lukas Scholz wichtige Erfahrungen sammeln können und eine enorme Entwicklung genommen.

Die Youngster spielen für die Planung wieder eine große Rolle. „Die Stammbesetzung bleibt“, sagt Streit. Auch über Verstärkungen wird bereits nachgedacht. „Die Gespräche dazu laufen“, bestätigt der Teamchef. Die Vorbereitung für die neue Serie ist im Gange - mit der Ausrichtung auf die Regionalliga. Das Programm herunterzufahren, sollte es mit der Wildcard nicht klappen, sei jederzeit möglich. „Umgekehrt wäre es schwieriger.“ Bald hoffen die Rhinos Gewissheit zu haben.  (mz)