Wahlkampfspenden gegen Auftrag?

In Halle wächst der Druck auf CDU-Mann Christoph Bernstiel

Die Uniring-Sanierung wirft neue Fragen auf. CDU-Mann Bernstiel aus Halle gerät zusehends unter Druck. Wollte er einem Freund einen Auftrag verschaffen?

Von Jonas Nayda 05.08.2022, 20:04
Christoph Bernstiel (CDU) als Abgeordneter 2019 im Bundestag. In Halle steht er jetzt unter Druck.
Christoph Bernstiel (CDU) als Abgeordneter 2019 im Bundestag. In Halle steht er jetzt unter Druck. Foto: imago images / Christian Spicker

Halle (Saale)/MZ - Das Dilemma um die verzögerte und teurer gewordene Sanierung des kleinen Parks am Uniring bekommt eine neue Dimension. Nach MZ-Informationen soll der CDU-Stadtrat Christoph Bernstiel mit dem Gartenbauunternehmer befreundet sein, der an zweiter Stelle der Auftragsvergabe stand. Bernstiel gerät dadurch unter Zugzwang, denn nun steht der Vorwurf im Raum, er habe versucht, einem Freund einen lukrativen Auftrag zu verschaffen. Die Stadt hatte zuvor die Auftragsvergabe zurückgezogen, nachdem Bernstiel den erstplatzierten Bauunternehmer kritisiert hatte (die MZ berichtete).

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