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Monumente der Stadtgeschichte Denkmäler in Halle: Mit freiem Blick auf die Stadt

Lange Zeit waren in Halle die Denkmäler für Könige und Fürsten reserviert. Anfang des 19. Jahrhunderts änderte sich das, wie das Beispiel von August Hermann Francke und Georg Friedrich Händel zeigt.

Von Walter Zöller 21.01.2026, 13:53
Die Stadt huldigte Anfang des 19. Jahrhunderts mit einem Obelisken aus Holz auf dem Markt dem französischen  König Jérôme.
Die Stadt huldigte Anfang des 19. Jahrhunderts mit einem Obelisken aus Holz auf dem Markt dem französischen  König Jérôme. Foto: Stadtarchiv Halle

Halle (Saale)/MZ. - Im Winter 1807/08 begab sich eine Delegation aus Halle auf eine Dienstreise nach Kassel, um einen Pflichttermin wahrzunehmen. Dort legten die städtischen Abgesandten einen Huldigungseid auf den König Jérôme ab. Der jüngste Bruder Napoleons regierte von 1807 bis 1813 das Königreich Westphalen, zu dem zu dieser Zeit auch Halle gehörte.