Pandemie

Corona: Chef des Uniklinikums Halle sieht Lockerungen kritisch

Immer mehr Mitarbeiter auf den Stationen im UKH fallen durch Neuinfektionen aus. Das bringt die Versorgung der Patienten in Gefahr. Omikron wütet auch sonst in der Stadt überall.

Von Dirk Skrzypczak 18.03.2022, 18:31
Auf den Corona-Intensivstationen ist die Belegungszahl stabil. Das Virus ist dennoch ein Problem für Krankenhäuser, weil sich immer mehr Mitarbeiter infizieren.
Auf den Corona-Intensivstationen ist die Belegungszahl stabil. Das Virus ist dennoch ein Problem für Krankenhäuser, weil sich immer mehr Mitarbeiter infizieren. Foto: dpa

Halle (Saale)/MZ - Entspannung ist nicht in Sicht: In Halle wird die hohe Zahl an Corona-Neuinfektionen zunehmend zum Problem. „Mit diesem dynamischen Geschehen ist eine längerfristige Planung schwierig. Wir fahren täglich auf Sicht“, sagte Thomas Moesta, Ärztlicher Direktor im Universitätsklinikum, am Freitag der MZ. Derzeit würden im Klinikum mehr Patienten wegen Corona versorgt als in den meisten Zeiten zuvor. „Die hohen Inzidenzen führen auch bei unseren Beschäftigten aufgrund von Quarantänen und Erkrankungen zu einem besorgniserregenden Anstieg der Ausfälle.“ Lockerungen der Corona-Regeln „sind aus meiner Sicht kritisch zu bewerten, denn sie werden nicht zu einem Rückgang der hohen Infektionszahlen führen“, so Moesta. Welche Regeln in Sachsen-Anhalt ab Montag gelten sollen, will die Landesregierung Samstagmittag beschließen.

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