Warten auf Machbarkeitsstudie

Warten auf Machbarkeitsstudie: Bernstein-Erlebniswelt an Goitzsche bei Bitterfeld noch nicht in Sicht

Pouch - Bernstein soll zur besonderen Note in der Region werden. Der Zweckverband Goitzsche setzt auf die Bernstein-Erlebniswelt und plant, diese möglicherweise im Bitterfelder Wasserzentrum zu etablieren.

Von Ulf Rostalsky 15.04.2019, 09:22

Bernstein soll zur besonderen Note in der Region werden. Der Zweckverband Goitzsche setzt auf die Bernstein-Erlebniswelt und plant, diese möglicherweise im Bitterfelder Wasserzentrum zu etablieren.

Das wäre praktisch in Reichweite der einstigen Abbaustelle am heutigen Pegelturm. Doch wird das tatsächlich funktionieren? Werden Kosten und Nutzen im Verhältnis stehen und wird die umfangreiche Präsentation zum fossilen Harz wirklich mehr Besucher anlocken? Und das wirklich zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter?

Diese Fragen soll eine Machbarkeitsstudie klären. Die schlägt mit 40.000 Euro in den Rechnungen des Zweckverbandes zu Buche und wird zu einem nicht unerheblichen Teil gefördert. Vorgelegt ist sie jedoch bis heute nicht. Dabei ist sie wesentlich für das weitere Verfahren in Sachen Bernstein-Erlebniswelt. Denn nur wenn sie die Machbarkeit feststellt, kann und soll an einem Ideenkonzept für die Präsentation gearbeitet werden.

Das Jahr 2020 als Eröffnungsdatum der Ausstellung ist kaum zu halten

„Wir haben noch ein paar Sachen abstimmen müssen, haben Zuarbeiten geliefert“, bestätigt Klaus Hamerla, Chef des Goitzsche-Zweckverbandes. Er ist zuversichtlich, sämtliche Papiere „Ende April/Anfang Mai“ in den Händen zu halten. Unmittelbar danach würden die Unterlagen in der Runde mit Landrat und Bürgermeistern beraten.

Gibt es dort Zustimmung, wird die Studie ab Ende Juni auf die Reise durch die Instanzen gehen. Das Papier absegnen müssen der Kreistag, die Stadträte von Bitterfeld-Wolfen und Sandersdorf-Brehna sowie der Gemeinderat Muldestausee. Allesamt sind Mitglieder des Goitzsche-Zweckverbandes. Hamerla ist zuversichtlich, dass eine Entscheidung zur Erlebniswelt „bis zum Jahresende“ fallen wird.

Zustimmung vorausgesetzt, dürfte das Jahr 2020 als Eröffnungsdatum der Ausstellung allerdings kaum zu halten sein. Die Jahreszahl war bei ersten Gesprächen zur Erlebniswelt öffentlich genannt worden. (mz)