20 Jahre nach der Jahrhundertflut

Schutz für 104 Millionen Euro - Deiche und Polder im Altkreis Bitterfeld

Als Bitterfeld, Jeßnitz, Raguhn und andere Gemeinden 2002 in den Mulde-Fluten versanken, wurde der Ruf nach neuen Deichen laut. Das Landesamt für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft zieht nun Zwischenbilanz.

Von Ulf Rostalsky 22.09.2022, 16:00
Bei Deichbauarbeiten wie hier in Rösa kommt es nicht nur auf das Zusammenspiel der Technik an. Es braucht auch sehr viel Geld.
Bei Deichbauarbeiten wie hier in Rösa kommt es nicht nur auf das Zusammenspiel der Technik an. Es braucht auch sehr viel Geld. (Foto: Ulf Rostalsky)

Bitterfeld/MZ - Deiche, Polder, Siele. Dazu mobile Schutzwände und jede Menge neu geschaffene Fläche, auf der sich Wasser im Ernstfall verteilen kann: Der Altkreis Bitterfeld hat seit dem Jahrhunderthochwasser des Jahres 2002 sein Gesicht stark verändert. Das Landesamt für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW) hat die Kosten für alle bereits erledigten Maßnahmen zusammengerechnet. „Fast genau 104 Millionen Euro sind verbaut“, sagt dessen Präsident Burkhard Henning im MZ-Gespräch.

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