Corona-Update

Bislang drei Omikron-Fälle in Anhalt-Bitterfeld nachgewiesen - Ein weiterer Corona-Todesfall

Von Karl Ebert Aktualisiert: 17.01.2022, 15:35
Die Infektionsabteilung eines Klinikums (Symbolbild)
Die Infektionsabteilung eines Klinikums (Symbolbild) (Foto: Jean-Francois Badias/AP/dpa)

Anhalt-Bitterfeld/MZ - Die Zahl der Neuinfizierten mit dem Coronavirus ist über das Wochenende ganz knapp nicht dreistellig geworden, aber beruhigend sind die 99 neuen Fälle im Landkreis Anhalt-Bitterfeld auch nicht. Leider hat sich auch die Zahl der Todesfälle nach dem Ableben einer Frau aus der Gemeinde Osternienburger Land um einen auf insgesamt 264 erhöht. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt 248,7. Dies teilte Landkreissprecher Udo Pawelczyk am Montag mit.

Bislang sind im Landkreis Anhalt-Bitterfeld drei Corona-Erkrankungen mit der Omikron-Variante nachgewiesen geworden. Durch das Robert-Koch-Institut wurden für ganz Sachsen-Anhalt insgesamt 412 Omikron Fälle gemeldet. Davon wurden bisher 75 Fälle labordiagnostisch sequenziert und 337 Verdachtsfälle mittels variantenspezifischer PCR festgestellt.

In der letzten Woche sind im Landkreis insgesamt 2.615 Impfungen vorgenommen worden. Die mobilen Teams verabreichten davon 1.753 Dosen, im Impfzentrum Köthen hatten sich 862 Bürger um eine Erst-, Zweit- oder Boosterimpfung bemüht. Letztere sind mit 2.183 auch die am meisten verabreichte Zahl. Hinzu kommen 160 Erst- und 272 Zweitimpfungen.

Laut Angaben des Sozialministeriums von Sachsen-Anhalt haben mit Stand Ende letzter Woche 66,3 Prozent der Einwohner von Anhalt-Bitterfeld eine Erstimpfung erhalten. Bei den Zweitimpfungen liegt die Impfquote bei 65,8 Prozent. Zudem haben 53.689 Anhalt-Bitterfelder eine Booster-Impfung erhalten. Das entspricht einer Quote von 34,2 Prozent. In diesen Zahlen sind auch die Impfungen der Ärzteschaft enthalten.