Baumspender in Aktion

Aschersleben - „Mein Baum für Aschersleben“ heißt die Aktion, mit der der Ascherslebener Verschönerungsverein die älteste Stadt Sachsen-Anhalts noch grüner machen will. Mitmachen kann da jeder, wenn er bereit und finanziell in der Lage ist, der Stadt einen Baum zu spendieren. Um einen möglichen Standort, vielleicht die geeignetste Baumart, das Besorgen des jungen Baumes und die Pflanzung kümmert sich der ...

Von Harald Vopel 03.04.2016, 19:54

„Mein Baum für Aschersleben“ heißt die Aktion, mit der der Ascherslebener Verschönerungsverein die älteste Stadt Sachsen-Anhalts noch grüner machen will. Mitmachen kann da jeder, wenn er bereit und finanziell in der Lage ist, der Stadt einen Baum zu spendieren. Um einen möglichen Standort, vielleicht die geeignetste Baumart, das Besorgen des jungen Baumes und die Pflanzung kümmert sich der Bauwirtschaftshof.

Hängerotbuche „Schwarzer Schwan“ von Maria Frommhagen

Auf dem Stephanikirchhof wurden am vergangenen Wochenende gleich zwei Bäume von ihren Spendern angegossen. Eine Zerr-Eiche von Wolfgang Gresch und Verena Fuhrmann - und eine Hängerotbuche „Schwarzer Schwan“ von Maria Frommhagen (r.), die den Baum gemeinsam mit ihrer Mutter Susanne gespendet hat. Den Spendern wurde vom stellvertretenden Vorsitzenden des Verschönerungsvereins, André Könnecke, eine Urkunde überreicht und am Fuße der neugepflanzten Bäume macht eine kleine Tafel auf die Spender aufmerksam.

Unter idealen Bedingungen sind bis zu 1000 Jahre drin

Er habe sich sofort für die Idee begeistern, nachdem er davon gelesen habe, sagte Wolfgang Gresch. Die von ihm finanzierte Eiche kann übrigens gut und gerne 300 Jahre alt werden. Unter idealen Bedingungen seien sogar bis zu 1000 Jahre drin, ergänzt der Gartenexperte des Bauwirtschaftshofes, Holger Dietrich.

Weitere Bäume wurden von Angelika und Hartmut Thomas, Ines Kühl, Rita Dierker, Marc Plato, Rosemarie Schulze, Martin Poganski, Johanna Christiansen und Brigitte Urbanek gespendet. (mz)