Starkes SUV Neuer Mercedes GLC 53 leitet Motoren-Offensive bei AMG ein
Zwar wartet alles auf den ersten eigenen Elektro-Sportwagen. Doch vorher kommt Mercedes-Ableger AMG den Petrolheads entgegen und sortiert die Verbrenner-Familie neu.

Affalterbach - AMG legt Hand an die Verbrenner-Variante des Mercedes GLC und bringt einen erstarkten Sechszylinder an den Start. Wie der sportliche Mercedes-Ableger mitteilt, beginnt mit dem weiterentwickelten Dreiliter-Motor mit nun 330 kW/449 PS im GLC 53 zudem ein Verbrenner-Offensive, bei der die Motorpalette neu sortiert wird.
In dem an Sommer verfügbaren SUV ermöglicht er mit zu 640 Nm einen Sprint von 0 auf 100 km/h in bestenfalls 4,2 Sekunden und beschleunigt auf bis zu 270 km/h.
Elektro-Sportwagen kommt, Plug-in-Hybrid geht
Während AMG gerade den Start ihres ersten eigenständigen Elektro-Sportwagens vorbereiten, werfen sie den ungeliebten Plug-in-Hybrid im GLC 63 und im C 63 über Bord und nehmen auch den Vierzylinder etwa im GLC 43 diesseits der Kompaktklasse aus dem Programm.
Stattdessen stellt AMG-Chef Michael Schiebe in Aussicht, dass der neue, besonders drehfreudige Sechszylinder nach dem Geländewagen GLC in einer Reihe weiterer Modelle zum Einsatz kommt.
Außerdem dürfte es bei AMG bald auch einen neuen Achtzylinder geben, deutet Schiebe mit Blick auf den überarbeiteten Vierliter-Motor an, den Mercedes gerade in der aufgefrischten S-Klasse präsentiert hat. Mit dem dort 395 kW/538 PS sei sicher noch nicht Schluss, heißt es bei AMG.
Einen ersten Einsatz könnte der Doppelturbo zum Beispiel in einer extremen Version des CLE haben, den AMG gerade für die sogenannte Mythos-Serie in einer kleinen Auflage entwickelt. Und auch das bevorstehende Facelift für die großen Geländewagen GLE und GLS ruft nach diesem Motor in den 63er-Varianten.