Dschungelcamp 2026 Diskussionen bei Ibes um Gil Ofarim nehmen kein Ende: Nun meldet sich Ex-Frau Verena
Gil Ofarim sorgt in der aktuellen Staffel von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" nicht nur im Dschungelcamp für Gesprächsstoff, sondern auch außerhalb des australischen Urwalds. Während der Musiker im RTL-Format über seine Kinder und seine Vergangenheit redet, widerspricht Ex-Frau Verena vielen seiner Aussagen.

Halle (Saale)/Magdeburg. – In der aktuellen Staffel des Dschungelcamps spricht Gil Ofarim immer wieder über sein Leben, seine Ehe und vor allem über seine Kinder, die bei seiner Ex-Frau Verena leben.
Auch interessant: Gil Ofarim bei Ibes: "Wenn ich ihn schon reden höre" gegen "Nicht auf ihm rumhacken"
Für viel Gesprächsstoff sorgt eine Aussage des Musikers, wonach er im Zuge seines Gerichtsprozesses um den "Davidstern-Skandal" eine Vereinbarung getroffen habe, um den Kontakt zu seinen Kindern zu behalten.
Ofarims Ex-Frau kann mit seinen Aussagen nicht viel anfangen
Ofarim erklärt bei "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!": „Ich möchte meine Kinder wiedersehen. Das ist alles.“ Er fügt erneut hinzu, dass er aus juristischen Gründen "nicht darüber reden darf".
Gil Ofarims Ex-Frau Verena meldet sich nun zu Wort und stellt mehrere Aussagen des Dschungelcamp-Kandidaten klar in Frage.
In einem Interview mit der Bild-Zeitung sagt Verena Ofarim, sie sei "sehr verwundert über die im Dschungelcamp getätigte Aussage, wonach bestimmte Erklärungen notwendig gewesen seien, um den Kontakt zu den gemeinsamen Kindern zu behalten".
Sie betont: "Von einer solchen Situation wusste ich nichts, war daran nicht beteiligt und hatte mit dem genannten Verfahren keinerlei Berührungspunkte."
Passend zum Thema: "An Bigotterie kaum zu überbieten": Das sagt der Anwalt von Ibes-Teilnehmer Gil Ofarim
Verena bezeichnet die wiederholte öffentliche Thematisierung der gemeinsamen Kinder zudem als belastend: "Ich finde es sehr schade, dass die gemeinsamen Kinder dadurch erneut Teil einer öffentlichen Erzählung werden. Verantwortung für Kinder zeigt sich vor allem im gelebten Alltag und im privaten Rahmen – nicht über mediale Darbietungen."
Kritik wächst: Bei den Kindern wird auch Simone Ballack hellhörig
Dass er öffentlich über solch private Themen spricht, sorgt auch bei Ibes-Mitcampern für Gesprächsstoff. So spricht Simone Ballack Gil direkt auf das Ende seiner Beziehung an. "Vielleicht willst du dazu ja etwas sagen", will sie wissen.
Doch der Musiker blockt ab: "Ich werde hier nichts Negatives über meine Ex-Frau sagen. Dafür gibt es keinen Anlass."
Lesen Sie auch: Dschungelcamp: Ofarim will nicht sprechen – oder doch?
Diese Antwort bringt der Hotelbesitzerin allerdings keine Ruhe. Verärgert entgegnet sie: "Es geht doch gar nicht um die Situation heute, sondern darum, wie es damals bei der Trennung gelaufen ist. Du tust so, als hättest du nichts falsch gemacht."
Auch interessant: Gil Ofarim gesteht im Dschungelcamp: "Ich habe gesoffen wie ein Loch"
Gil bleibt defensiv und widerspricht: "Das habe ich so nicht gesagt." Die Entscheidung, wie es damals gelaufen sei, habe er nicht selbst getroffen. Zuständig seien vielmehr das Gericht und das Jugendamt gewesen, stellt er klar.
Vorwurf von zu wenig Auseinandersetzung: Davidstern-Skandal verfolgt Ofarim weiter
Die Auseinandersetzung hat ihren Ursprung in einem Vorfall aus dem Jahr 2021, als Gil Ofarim einen Mitarbeiter eines Leipziger Hotels beschuldigte, ihn aufgrund seiner Davidstern-Kette antisemitisch diskriminiert zu haben.
Später stellte sich heraus, dass diese Vorwürfe nicht belegbar waren; im November 2023 räumte Ofarim vor Gericht ein, die Vorwürfe seien falsch gewesen. Das Verfahren wurde gegen eine Geldauflage eingestellt.
Passend zum Thema: Gil Ofarim: "Das kann es nicht gewesen sein"
Im Camp selbst hält Ofarim bei Fragen zu diesem Vorfall vorsichtig Abstand. Er spricht nur vage über einen Schweige-Deal, der ihn daran hindere, sich offen zu äußern – zum Schutz vor erneuten Konsequenzen, aber auch im Zusammenhang mit seiner Familie und den Kindern. "Ich darf nicht darüber reden", erklärt er so gut wie jeden Tag vor seinen Mitcampern.